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Seniorenzentrum in Lünen: Hier ist man Mensch.

Das AWO Seniorenzentrum „Minister Achenbach“ in Lünen unterstützt ältere Menschen darin, einen aktiven und möglichst selbstbestimmten Lebensabend zu verbringen.

Selbstbestimmt im Alter leben – das ist der Wunsch vieler Menschen. In den vier eigenen Wänden ist das aber manchmal nicht möglich. Damit die Individualität beim Einzug nicht verloren geht, erhalten die Bewohner des Seniorenzentrums „Minister Achenbach“ die Möglichkeit, ihre neuen Heime selbst zu gestalten – zum Beispiel mit den eigenen (Lieblings-)Möbelstücken.

Das Seniorenzentrum versteht sich als Ort der Begegnung und bietet viel Raum für Geselligkeit. „Wenn man alt ist, kommt man sich manchmal zurückgestellt vor“, sagt Irmgard Weniger. „Aber das ist hier nicht der Fall. Hier ist man noch Mensch.“ Seit fünf Jahren lebt sie im Seniorenzentrum. Im „Café Achenbach“  trifft sie sich mit anderen Bewohnern, auch Angehörige und andere Gäste kommen gern hier her.

Damit die Senioren auch soziale Kontakte außerhalb des Zentrums knüpfen und pflegen können, findet zudem ein Austausch mit der Nachbarschaft statt: So kommen beispielsweise Schüler zu Besuch oder der Kleingartenverein lädt zum Sommerfest. Auch die Kinder der nahegelegenen AWO Kindertagesstätte sind häufige Gäste. In dieser lebendigen Nachbarschaft finden die Bewohner neue Kontakte und einen lebendigen Austausch.

Ein wichtiger Teil des Teams sind die ehrenamtlichen Helfer, die die hauptamtlichen Kräfte unterstützen und den Bewohnern etwas besonders Wertvolles schenken: ihre Zeit.  Sie erfüllen die kleinen und manchmal auch größeren Wünsche der älteren Menschen, musizieren mit ihnen oder gestalten kleine Feste zwischendurch.

Die Deutsche Fernsehlotterie unterstützte den Aufbau des Seniorenzentrums „Minister Achenbach“ mit 214.000 Euro. Am kommenden Sonntag (23.07.2017) präsentiert Einrichtungsleiter Stefan Könnicke die Gewinnzahlen der Fernsehlotterie in der ARD.

Die Deutsche Fernsehlotterie

Seit über 60 Jahren lernen wir, wo Hilfe nötig ist. So können wir zu jeder Zeit zielgenau unterstützen: Von 1956 bis 2017 erzielte die Fernsehlotterie einen karitativen Zweckertrag von über 1,8 Milliarden Euro und konnte damit mehr als 8.000 Projekte fördern. Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren, kranken Menschen und Menschen mit Behinderung wird so ein besseres Leben ermöglicht. Alleine in Nordrhein-Westfalen wurden vergangenes Jahr 88 Hilfsprojekte mit rund 12 Millionen Euro gefördert.

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