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Psychologische Beratungsstelle in Ulm

Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene: Jedem kann es passieren, dass er sich in einer schwierigen, scheinbar unlösbaren Lebenssituation wiederfindet. Die Diakonie in Ulm bietet Menschen in solchen Situationen kompetente Hilfe.

Als sich ihre Eltern trennen, ist Laura* fünf Jahre alt. Vor dem neuen Freund ihrer Mutter hat sie Angst – er ist sehr streng. Auf die Besuche bei ihrem Vater freut sich die Kleine, doch mit einer neuen Partnernin an seiner Seite werden diese immer unregelmäßiger. Da wird Laura alles zuviel, sie macht wieder ins Bett.

In Situationen wie diesen hilft die psychologische Beratungsstelle in Ulm: Die Mitarbeiterinnen versuchen in schwierigen Situationen – wie der von Laura – Lösungswege zu finden und helfen, psychische Krisen und Tiefs zu bewältigen. Lauras Mutter suchte hier Rat. Heute gibt sich das Mädchen keine Schuld mehr an den Streitigkeiten der Eltern, fühlt sich viel stärker und kann ihre Gefühle, die Trauer und die Wut über die Trennung, zum Ausdruck bringen. Ihre Mutter wird darin unterstützt, dies auszuhalten und auch anzunehmen.

Die Erziehungs-, Familien- und Jugendberatung der Psychologischen Beratungsstelle in Ulm ist kostenlos. Für Lebens-, Paar- und Trennungsberatung bittet das Projekt, sich ab dem zweiten Termin im Rahmen der Möglichkeiten zu beteiligen.

Schwerpunkt Gewalt-Prävention: Psychologische Beratung für gewaltätige Männer

Mario Stahr ist Diplom-Sozialpädagoge in Ulm: „Wir bieten außerdem Einzelberatung und soziale Trainingskurse für gewalttätige Männer an, die psychische oder körperliche Gewalt gegenüber ihrer Partnerin oder Kindern ausüben.“ Die sozialen Trainingskurse dienen zum Abbau aktueller und zur Vorbeugung von neuerlicher häuslicher Gewalt. Dieses Angebot steht sowohl komplett freiwillig Teilnehmenden als auch Menschen mit Auflagen von der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht offen. „Wir wollen den Kreislauf der Gewalt durchbrechen, gemeinsam mit den Betroffenen den Weg aus der Spirale finden“, sagt Ulrike Domay-Weil, psychologische Beraterin.

Mit Hilfe von 90.000 Euro Förderung durch die Deutsche Fernsehlotterie konnte das Projekt realisiert werden. Am kommenden Sonntag präsentiert Mario Stahr die Gewinnzahlen der Fernsehlotterie in der ARD.

Die Deutsche Fernsehlotterie

Seit über 60 Jahren lernen wir, wo Hilfe nötig ist. So können wir zu jeder Zeit zielgenau unterstützen: Von 1956 bis heute erzielte die Fernsehlotterie einen karitativen Zweckertrag von über 1,9 Milliarden Euro und konnte damit mehr als 8.500 Projekte fördern. Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren, Migranten sowie Menschen mit Behinderung wird so ein besseres Leben ermöglicht. Der größte Dank geht dabei an unsere Mitspieler, die dies durch ihren Loskauf überhaupt erst möglich machen.

Mindestens 30 Prozent der Einnahmen aus dem Losverkauf der Fernsehlotterie fließen über die Stiftung Deutsches Hilfswerk direkt in soziale Projekte und Einrichtungen in ganz Deutschland. Im Jahr 2017 unterstützte die traditionsreichste Soziallotterie Deutschlands 469 gemeinnützige Projekte mit rund 90 Millionen Euro. Alleine in Baden-Württemberg wurden 2017 ganze 92 Hilfsprojekte mit über 17,3 Millionen Euro gefördert.

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