Demografiewerkstatt Kommunen: Neue Konzepte für Stadt und Land

Mit der „Demografiewerkstatt Kommunen“ unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend acht Kommunen bei der Gestaltung des Demografischen Wandels. Die Deutsche Fernsehlotterie ist Kooperationspartner des auf fünf Jahre angelegten Projektes.

Der Demografische Wandel verändert unsere Gesellschaft. Die Menschen in Deutschland werden immer älter, auch die Geburtenrate steigt nur langsam. Gerade kleine Gemeinden in strukturschwachen Regionen stellen diese Entwicklungen vor große Probleme. die Jungen gehen, die Senioren bleiben zurück. Für Familien verliert das Dorfleben seinen Reiz. Doch wie können die Kommunen solchen Herausforderungen begegnen?

Dieser Frage widmet sich die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufene „Demografiewerkstatt Kommunen“ (DWK). „Die Fernsehlotterie engagiert sich seit über 60 Jahren für das solidarische Miteinander in Deutschland. Der Demografische Wandel ist dabei eine wichtige gesellschaftliche Herausforderung, der wir uns gemeinsam stellen müssen“, begründet Christian Kipper, Geschäftsführer der Fernsehlotterie, das Engagement.

Methodenkoffer für den Demografischen Wandel

Seit dem Start der Werkstatt im letzten Jahr begleiten Expertenteams zwei Gemeinden, zwei Städte und vier Landkreise dabei, konkrete Handlungsansätze für den Demografischen Wandel zu entwickeln. Ausgewählt wurden dafür die Gemeinden Adorf/Vogtland und Grabow, die Städte Dortmund und Riesa sowie die Landkreise Emsland, Dithmarschen, Düren und der Regionalverband Saarbrücken. „Ob Großstadt oder kleine Gemeinde: Infrastruktur und Planung von gestern passen oft nicht mehr zu den Bedürfnissen einer hochmobilen und zugleich älter werdenden Gesellschaft. Themen wie Teilhabe im Alter oder politische Beteiligung von Jugendlichen stellen sich an jedem Ort anders dar“, erklärt Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Damit von den entwickelten Handlungsansätzen trotzdem die ganze Gesellschaft profitieren kann, habe man als Projektpartner bewusst sehr unterschiedliche Kommunen gewählt. Die Lösungen sollen als Best-Practice-Beispiele auch anderen regionalen Entscheidern zur Verfügung stehen.

  • Bielefeld 31.8.2016
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  • Familienfotos Bielefeld 3.9.2016
  • Bielefeld 31.8.2016
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