Netzwerk für Senioren

In Bad Sassendorf ist ein soziales Netzwerk für Senioren entstanden, welches dem Bedürfnis nach selbstbestimmten Leben im eigenen Quartier Rechnung trägt.

In einer Nachbarschaft, in der viele Bewohner erst im Laufe des Lebens zugezogen sind, sind viele auch von Vereinsamung betroffen. In Bad Sassendorf leben rund 700 Senioren im Alter von über 80 Jahren allein. Viele davon ohne familiäre Bindungen, weil die Kinder nicht vor Ort sind. Hier greift das Projekt „Bad Sassendorfer Dreiklang“ der Caritas-Sozialstation: Es vernetzt engagierte, mobile Senioren mit älteren Nachbarn aus dem Quartier. Das Motto: Keiner ist allein.

Es ist sehr schön, mit älteren Menschen etwas zu unternehmen, denn sie freuen sich sehr darüber, wenn wir mal Zeit für sie haben.
Sigrid Hoischen, ehrenamtliche Mitarbeiterin

Projektkoordinatorin Claudia Wetter, deren Stelle von der Deutschen Fernsehlotterie gefördert wird, hat das soziale Netzwerk für Senioren aufgebaut und bringt freiwillige Helfer mit älteren Menschen zusammen, die sich Unterstützung im Alltag wünschen.

Dieses Engagement hat viele Facetten und reicht von einfachen Hausbesuchen über Einkaufshilfen bis hin zu gemeinsamen Besuch von Veranstaltungen. „Es ist sehr schön, mit älteren Menschen etwas zu unternehmen, denn sie freuen sich sehr darüber, wenn wir mal Zeit für sie haben. Und das liegt mir sehr am Herzen“, sagt Sigrid Hoischen, ehrenamtliche Mitarbeiterin bei „Keiner ist allein“.

Die Deutsche Fernsehlotterie

Soziale Netzwerke für Senioren, wie in Bad Sassendorf, ermöglichen die Unterstützung die im Alltag nötig ist, um im Alter ein selbstbestimmtes Leben im Quartier zu führen. Deshalb freuen wir uns, dass wir den Bad Sassendorfer Dreiklang mit 100.000 Euro fördern konnten. Es ist eines von vielen Projekten, das die Deutsche Fernsehlotterie unterstützt: Im Jahr 2018 flossen über die Stiftung Deutsches Hilfswerk rund 51,5 Millionen Euro Fördergelder in 366 soziale Projekte für Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren und Menschen mit schwerer Erkrankung oder Behinderung. Alleine in Nordrhein-Westfalen wurden im vergangenen Jahr 63 Hilfsprojekte mit rund 6,9 Millionen Euro gefördert.

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