Mehr als ein Supermarkt

Die Caritas bietet für Menschen mit wenig Geld eine preisgünstige Alternative zum Lebensmittelgeschäft: die CARIsatt Läden. So auch im mecklenburg-vorpommerschen Demmin. Damit versucht der Verband bei der Linderung der Folgen von Armut zu helfen.

Wer einen der CARIsatt-Läden der Caritas besucht, der hat nicht viel Geld zum Leben: Nur wer Anspruch auf Sozialhilfe hat oder nachweislich über ein geringes Einkommen verfügt, kann hier einkaufen. Das Klientel ist dennoch bunt gemischt – von Studenten bis zu Rentnern.

Kaufen können sie im CARIsatt-Laden Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarf für kleines Geld. Durch die Einsparung, die sie dabei machen, wird ihnen etwas Erleichterung in der finanziell angespannten Lage verschafft und neue Möglichkeiten für mehr Freiheit im Alltag eröffnet.

Nora Tschötschel ist die Koordinatorin des günstigen Supermarkts in Demmin, Mecklenburg-Vorpommern, sowie des dazugehörigen Begegnungsstätte – alle CARIsatt Läden  sind in das Beratungsnetzwerk des Caritasverbands für das Erzbistum Hamburg e.V eingebunden. Auch wenn hier vor allem Waren angeboten werden, ist der Kontakt mit den Kunden ein essenzieller Teil der Arbeit: „Unsere Begegnungsstätte ich ist ein wichtiger Treffpunkt für die Leute“, sagt Tschötschel. „Bei dieser Gelegenheit haben wir die Möglichkeit, an die Menschen heranzukommen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und ihnen dadurch zu helfen.“

Hier geht eben mehr als Ware und Wechselgeld über den Ladentisch!

Die Deutsche Fernsehlotterie

Es ist wichtig, dass arme Menschen aus der Einsamkeit geholt und sich nicht von der Gesellschaft abgehängt fühlen. Die CARIsatt Läden bieten nicht nur die Möglichkeit, zu sparen, sondern auch für wichtige Hilfe und ein offenes Ohr. Wir freuen uns sehr, dass wir das Beratungsangebot des CARIsatt Ladens in Demmin mit 77.000 Euro fördern konnten. Übrigens eines von vielen Projekten, die die Deutsche Fernsehlotterie unterstützt: Alleine in Mecklenburg-Vorpommern wurden im vergangenen Jahr 12 Hilfsprojekte mit rund 1,9 Millionen Euro gefördert.

Sie möchten mehr über unsere Arbeit, unsere Partnerschaften und die bundesweite Förderung im letzten Jahr erfahren? Dann schauen Sie in unseren Jahresbericht 2018!

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