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Auf ein gutes und „süßes“ Jahr: Wir erklären Rosch Haschana – das jüdische Neujahrsfest

  • 18.09.2020
  • Lesezeit2 Min.

Vom 18.-20. September 2020 feiert die jüdische Gemeinschaft das Neujahrsfest Rosch Haschana. Gefeiert wird meist im Familienkreis mit einem großen Festessen – egal, ob man orthodox ist, liberal oder gar nicht gläubig und einfach die Tradition lebt. Auf dem Tisch nicht fehlen dürfen dabei Äpfel, die in Honig getaucht werden, um dem Wunsch für ein „süßes“ Jahr Ausdruck zu verleihen. Welche Traditionen an Rosch Haschana außerdem wichtig sind, erzählt euch heute Rabbi Jona Simon zum Abschluss unserer Themenwoche „Jüdisches Leben in Deutschland“.

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„Sie kennen das von Silvester: die berühmten guten Vorsätze für das neue Jahr“, sagt Jona Simon im Video. „Man möchte weniger Alkohol trinken, abnehmen, aufhören zu rauchen ... Aber an Rosch Haschana geht es eher um die inneren Dinge, die man ändern möchte." 

Im Laufe unserer Themenwoche haben wir die Jüdinnen und Juden, die dabei zu Wort kamen, nach ihren Wünschen für das neue jüdische Jahr gefragt. Aron Schuster, Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, wünscht sich, „dass wir im nächsten Jahr frei von solchen [antisemitischen] Vorfällen sind." Außerdem hofft er, Nachwuchs an engagierten Mitgliedern der jüdischen Gemeinschaft zu finden: „Wir brauchen neue Ideen und die Bereitschaft, diese auch umzusetzen.“ (Das ganze Interview: „Manchmal habe ich das Gefühl, dass eine Fremdmachung konstruiert wird, die es im Alltag so gar nicht gibt“)

Ich wünsche mir Gesundheit für alle. Auf dieser Welt ist alles miteinander verbunden. Natürlich unterscheiden wir uns in Herkunft, Erziehung oder anderen Dingen. Doch jedes Leben ist wertvoll. Deshalb sagt man bei uns auch L’chaim, wenn man trinkt. Das heißt: Aufs Leben!
Maschah Yanovitzki, Pflegedienstleiterin im Jüdischen Seniorenheim Hannover

Deutsch-Israeli Lior Oren, der vor acht Jahren zurück nach Hamburg kam, in die Heimatstadt seiner Großmutter, dort in seiner Freizeit auf Rundgängen durch die Stadt die Geschichte seiner Familie erzählt und so auch Begegnungen und Gespräche ermöglicht, wünscht sich „das Ende der Pandemie und dass alle Betroffenen wieder stark werden.“ 

„Im Judentum ist das Leben das Wichtigste“, betont auch die 83-jährige Olga Karalnik, die im Jüdischen Seniorenheim Hannover wohnt. „Ich wünsche mir, dass alle gesund bleiben.“ Auch Maschah Yanovitzki, die Pflegedienstleiterin der Einrichtung, wünscht sich „Gesundheit für alle." Denn, so sagt sie, „auf dieser Welt ist alles miteinander verbunden. Natürlich unterscheiden wir uns in Herkunft, Erziehung oder anderen Dingen. Doch jedes Leben ist wertvoll und soll erhalten bleiben. Deshalb sagt man bei uns auch L’chaim, wenn man trinkt. Das heißt: Aufs Leben!“

Wie unterschiedlich Jüdinnen und Juden in Deutschland leben und Feste und Traditionen feiern, erzählen die beiden jungen Frauen Rosa und Karina in der Reportage „Begegnungsprojekt „Meet a Jew“: Wie lebt es sich als Jüdin in Deutschland?“

Wir wünschen: Schana tova u'metuka, ein gutes und süßes Jahr!

Mit Rosch Haschana startet der jüdische Kalender ins Jahr 5.781. Für die jüdische Gemeinschaft beginnt aber auch ein besonderes Jahr, wenn der Jahreswechsel des bürgerlichen Kalenders am 31. Dezember gefeiert wird – denn dann kann jüdisches Leben in Deutschland auf eine 1.700-jährige Geschichte zurückblicken: Ein Edikt (eine im römischen Recht öffentliche Erklärungen des Magistrats) des römischen Kaisers Konstatin von 321 erwähnt die jüdische Gemeinde in Köln – es gilt als ältester Beleg jüdischen Lebens auf dem Territorium des heutigen Deutschlands. Dies wird im Rahmen eines bundesweiten Themenjahres mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Mehr dazu erfährst du hier

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