Interview

„Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Menschen nicht nach Aussehen, Religion und Hautfarbe sozial gekennzeichnet werden“

Ilana Schürmeyer (18) engagiert sich bei „Meet a Jew“. Die junge Jüdin und spricht mit gleichaltrigen Schülerinnen und Schülern über das jüdischen Leben in Deutschland und ihren persönlichen Alltag.

Zukunftschancen
  • 30.11.2020
  • Autorin Katharina Hofmann
  • Fotograf iStock.com/cienpies (Illustration)
  • Lesezeit6 Min.

Ilana Schürmeyer engagiert sich im Begegnungsprojekt „Meet a Jew“, das vom Zentralrat der Juden in Deutschland unter dem Motto „Miteinander statt übereinander reden!“ ins Leben gerufen wurde. Die 18-Jährige geht in Schulen, wo ihr Gleichaltrige Fragen zum jüdischen Leben in Deutschland und zu ihrem persönlichen Alltag stellen. Bundesweit engagieren sich über 300 Ehrenamtliche ab 14 Jahren für das Projekt, mit dem Ziel, ein Bild des Judentums abseits von Stereotypen zu zeichnen und so Vorurteile abzubauen. Dafür ist „Meet a Jew“ für den Deutschen Engagementpreis nominiert, der am 3. Dezember im Live-Stream verliehen wird.

Deutsche Fernsehlotterie: Ilana, was ist deine Motivation, dich bei „Meet a Jew“ zu engagieren?

Ilana Schürmeyer: Zu Anfang muss ich gestehen, dass ich nur teilgenommen habe, um mit meinen Freunden auf die Wochenendseminare zu fahren. Schon nach dem ersten Seminar jedoch habe ich gemerkt, dass es mir um noch so viel mehr geht. Mein Judentum habe ich nie versteckt und hatte auch nie Probleme mit Anfeindungen. Ich weiß jedoch aus meinem Freundeskreis, dass dies keine Regel ist. Jetzt hatte ich also die Möglichkeit, etwas dafür zu tun, damit andere Schülerinnen und Schüler nicht aufgrund ihrer Religion ausgegrenzt werden.

Deutsche Fernsehlotterie: Welche Botschaft möchtest du in den Begegnungen vermitteln?

Ilana Schürmeyer: Ich bin stolz, aber auch geschockt, für manche Personen die „erste Jüdin“ zu sein, die sie bewusst kennenlernen. Ich möchte ein Bild des Judentums abseits von allen Stereotypen zeichnen, das die Schüler nach einer Begegnung in die Welt hinaustragen. Die Botschaft ist ganz klar: Lasst uns unsere Unterschiede feiern, und unsere Gemeinsamkeiten leben!

Deutsche Fernsehlotterie: Was war ein besonders schönes Erlebnis, das du bei einer Begegnung hattest?

Ilana Schürmeyer: Ein Schüler der 10. Klasse fragte mich einmal, ob ich dachte, dass das Leid, das die Juden in der Vergangenheit durchlebt hatten, größer war im Vergleich zu dem, was andere Ethnien erlebt hatten. Ich antwortete darauf, dass das Leid, das wir selbst erleben, für uns sehr oft am größten sei. Gleichzeitig ist es unser aller Aufgabe, fernab von jeglicher Religion oder Herkunft, jedem zu helfen, den wir leiden sehen.

Es war meine erste Begegnung und in diesem Moment versprach ich mir selbst, in noch viele Weitere zu gehen, denn ich hatte einen Unterschied gemacht.
Ilana Schürmeyer, ehrenamtliche bei „Meet a Jew“

Der Schüler kam nach der Stunde zu mir und umarmte mich. Er bedankte sich und verkündete, dass er in Zukunft noch stärker darauf achten wollte, einfühlsam mit seinen Mitmenschen umzugehen. Es war meine erste Begegnung und in diesem Moment versprach ich mir selbst, in noch viele Weitere zu gehen, denn ich hatte einen Unterschied gemacht.

Deutsche Fernsehlotterie: Was war vielleicht auch ein herausforderndes Erlebnis, das du in einer Begegnung hattest?

Ilana Schürmeyer: In derselben Begegnung fragte ein Schüler: „Gibt es auch Juden, die ein Hakenkreuz auf ihrer Kippa tragen?“ Die Frage war offensichtlich provokativ und ich musste mich wirklich zusammenreißen, um trotzdem nett darauf zu antworten und ihm zu erklären, warum kein Jude ein Hakenkreuz wohl jemals freiwillig tragen würde. Dies gelte hoffentlich auch für ihn.

Im September gaben wir unter dem Motto „Jüdisches Leben in Deutschland“ auf unseren Social Media-Kanälen und in unserem Online-Magazin einen kleinen Einblick in das facettenreiche jüdische Leben in unserem Land. Dafür begleiteten wir die beiden Jüdinnen Rosa und Karina im Rahmen des Begegnungsprojekts „Meet a Jew“ in eine Schule in Leipzig. Die Reportage findest du hier.

Wir sprachen auch mit Aron Schuster, dem Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, über Stigmatisierung, Inspiration und das, was selten thematisiert wird: Alltägliches. Diese und weitere Beiträge zurThemenwoche findest du hier

Deutsche Fernsehlotterie: Welche Fragen werden häufig gestellt?

Ilana Schürmeyer: Häufige Fragen sind auf jeden Fall Fragen nach den jüdischen Speisegesetzen, also ob etwas koscher oder unkocsher ist und woran man es erkennen würde. Auch wird oft nach den bekannten Feiertagen wie Channukka, Pessach oder dem Neujahrsfest Rosch Haschana gefragt. Allseits präsent ist auch das Thema Holocaust und ob wir jemanden kennen, der diesen erlebt hat.

Deutsche Fernsehlotterie: Welche Fragen, die selten bis nie gestellt werden, würdest du dir wünschen?

Ilana Schürmeyer: Fragen, die auf unseren persönlichen Alltag abzielen, vermisse ich oft. Man vergisst in einer Begegnung schnell, dass die jüdische Person, die vor einem steht, einen ganz gewöhnlichen Alltag hat, der nicht unbedingt allein durch das Judentum bestimmt wird und meist genau die gleichen alltäglichen Probleme mit Schule oder Familie durchlebt. Ich versuche, solche persönlichen Dinge in jede Antwort einzubauen. Uns ist es bei Meet a Jew besonders wichtig, dass man uns als ganze Menschen sieht und nicht nur den jüdischen Teil unserer Identität.

Deutsche Fernsehlotterie: Über Verbindendes ins Gespräch kommen ist ein Ziel. Was sind verbindende Elemente, die du in einer Begegnung bereits erlebt hast?

Ilana Schürmeyer: Alle lieben Snacks! Ich habe bisher Bamba (israelische Erdnussflips) und koschere Gummibärchen mitgebracht. Essen lockert die Stimmung und man kann das Gespräch direkt auf persönlicher Ebene beginnen. Jetzt während der Pandemie müssen natürlich andere Wege gefunden werden.

Ich nehme nicht nur Teil, um Vorurteile über das Judentum aus dem Weg zu räumen, sondern auch, um mich für meine eigenen Vorurteile zu sensibilisieren.
Ilana Schürmeyer, ehrenamtliche bei „Meet a Jew“

Deutsche Fernsehlotterie: Wie werden die Ehrenamtlichen auf die Begegnungen und das Ehrenamt vorbereitet?

Ilana Schürmeyer: Um auf Begegnungen gehen zu dürfen, müssen Neueinsteiger eine Reihe von Seminaren besuchen. Dort wurden uns viel Wissen zu jüdischer Geschichte, Religion und Ethik vermittelt und aufgefrischt und wir lernen vor allem, wie wir diese Themen Menschen erklären, die sich noch nie mit dem Judentum auseinandergesetzt haben. Wir simulieren Begegnungen, um ein Gefühl für mögliche Fragen und Antworten zu bekommen. Auf den Seminaren habe ich vor Allem gelernt, dass ich mich nicht verstellen muss, um die beste Version meiner selbst zu zeigen, sondern trotzdem authentisch bleiben kann.

Deutsche Fernsehlotterie: Wie viele junge Menschen engagieren sich ehrenamtlich bei „Meet a Jew“?

Ilana Schürmeyer: Aktuell engagieren sich bundesweit über 300 Freiwillige ab 14 Jahren im Projekt. Jedes Jahr wird ein neuer Jahrgang ausgebildet.

Deutsche Fernsehlotterie: Es gehen immer zwei junge Jüdinnen*Juden gemeinsam zu einer Begegnung – sind es immer die gleichen Teams? Kennen sich die Ehrenamtlichen? Wie kommen die beiden zusammen?

Ilana Schürmeyer: Die Teams sind immer unterschiedlich und individuell. Wenn eine Anfrage kommt, wird uns der Ort, Datum und Uhrzeit gesagt und mit welcher Gruppe es stattfinden soll. Hier kommt es meist darauf an, wer am nächsten am Ort der Begegnung wohnt und wer Zeit hat. Viele der „Meet a Jew“-Teilnehmenden kenne ich aus meiner Gemeinde oder von Ferienfreizeiten, sogenannte Machanot, aber manche sehe ich selbst bei einer Begegnung zu ersten Mal. Generell wird darauf geachtet, möglichst vielfältige Paare zu bilden, um die große Diversität innerhalb des jüdischen Lebens in Deutschland zu zeigen. Ich bin traditionell religiös aufgewachsen, halte mich aber lange nicht an alle Ge- und Verbote. Bei meiner letzten Begegnung wurde ich mit einem Mädchen gepaart, das sehr religiös lebt. Uns ist es sehr wichtig zu zeigen, dass es nicht nur das eine Judentum gibt, sondern viele Facetten.

Themenwoche: Engagiert!

Vom 30. November bis 6. Dezember 2020 stellen wir hier im Magazin und auf unseren Social Media-Kanälen fünf ehrenamtlich Engagierte und ihre Projekte vor. Sie setzen sich dafür ein, dass Kinder vor Gewalt geschützt werden. Sie schaffen Begegnungen, die Vorurteile abbauen und mehr Miteinander ermöglichen. Sie kämpfen dafür, dass Menschen mit psychischer Erkrankung ohne Stigma leben können. Sie setzten sich gegen Diskriminierung und Benachteiligung ein. Und sie sorgen dafür, dass Jugendliche nicht auf die schiefe Bahn geraten – mehr hierzu erfährst du am Freitag!

Alle fünf und ihre Projekte sind neben 378 weiteren Engagierten, Projekten und Initiativen für den Deutschen Engagementpreis 2020 nominiert. Die Verleihung am 3. Dezember kannst du live verfolgen – u.a. auf unserer Facebookseite! Wir unterstützen den Deutschen Engagementpreis seit Jahren und freuen uns, dass Ehrenamtliche auch hierdurch die Anerkennung erhalten, die sie für ihren unermüdlichen Einsatz verdienen.

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Deutsche Fernsehlotterie: Finden die Begegnungen immer dort statt, wo die Ehrenamtlichen selbst leben, oder fahren sie auch mal weiter weg?

Ilana Schürmeyer: Da sich die Lage der Schulen oder Gruppen, die die Anfragen senden, natürlich nicht nach dem Wohnort der Ehrenamtlichen richtet, müssen wir öfters auch mal weiter wegfahren. Für so einen guten Zweck nimmt man gerne zwei Stunden Zugfahrt in Kauf! Es gibt regionale Gruppen der „Meet a Jew“-Teilnehmer, die nach Bundesländern aufgeteilt sind. So wird der Radius etwas eingeschränkt, in dem sich die Ehrenamtlichen bewegen müssen, um zu einer Begegnung zu fahren.

Deutsche Fernsehlotterie: (Wie) werden die Begegnungen im Austausch mit Projektkoordinator*innen nachbereitet? Gibt es auch Reaktionen von besuchten Klassen, Sportvereinen etc. im Nachgang der Begegnung?

Ilana Schürmeyer: Die Koordinator*innen stehen für uns jederzeit über Telefon oder Nachricht bereit, um Fragen, Anmerkungen oder auch Sorgen vor und nach einer Begegnung zu besprechen. Auch füllen wir nach den Begegnungen einen Feedbackbogen aus, genauso wie die einladende Seite. Besonders untereinander tauschen wir Ehrenamtlichen uns oft aus. So lernen wir auch voneinander. Ich liebe es, von den Erlebnissen meiner Freunde bei ihrer Begegnung zu hören. Wenn ich während einer Begegnung eine Frage nicht wirklich beantworten konnte, zum Beispiel weil mir das Wissen fehlt, ist es mir immer wichtig, zu hören, wie andere mit der Situation umgegangen wären. Wenn nach einer Begegnung noch Fragen offen sind, gebe ich den Schüler*innen gerne meinen Instagram-Account oder meine Nummer, um diese noch zu klären. Mit manchen bin ich sogar immer noch in Kontakt!

Deutsche Fernsehlotterie: Wie hast du die Vorbereitung empfunden bzw. hast du aus deinem Engagement auch etwas für dich und deinen Alltag mitnehmen können?

Ilana Schürmeyer: Anfangs war es mir wirklich nicht bewusst, wie wichtig die Seminare sein würden, um auf Begegnungen zu gehen. Ich habe dort nicht nur gezeigt bekommen, dass ich selbst noch längst nicht alles über das Judentum weiß (und wahrscheinlich auch nie alles wissen werde), sondern auch, wie ich vor einer Gruppe spreche, wie ich diplomatisch auf schwierige Fragen antworte etc. Dieses Wissen kann ich auch anwenden, wenn ich Diskussionen im Alltag führe oder mich einfach nur mit Freunden unterhalte.

Viele Fragen während den Begegnungen haben auch mir gezeigt, dass ich selbst auch noch viel über andere Religionen und Menschen lernen kann. Ich nehme nicht nur Teil, um Vorurteile über das Judentum aus dem Weg zu räumen, sondern auch, um mich für meine eigenen Vorurteile zu sensibilisieren. Eine meiner Begegnungen war in einer Hauptschule. Ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen Sorge, wie es werden würde. Es stellte sich natürlich heraus, dass die Schüler*innen denen in meiner Schule um nichts nachstanden und ein paar der einsichtigsten Fragen stellten. Seitdem trete ich jeder Person mit noch größerer Offenheit und Neugier entgegen.

Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Menschen nicht nach Aussehen, Religion und Hautfarbe sozial gekennzeichnet werden.
Ilana Schürmeyer, ehrenamtliche bei „Meet a Jew“

Deutsche Fernsehlotterie: Das Engagement beschränkt sich ja nicht nur auf die Begegnungen, sondern man muss sich ja zwangsläufig auch viel mit sich selbst und mit der eigenen Identität beschäftigen?

Ilana Schürmeyer: Das stimmt. Um Fragen über mein Judentum beantworten zu können, musste mir erst einmal klar werden, was „mein“ Judentum überhaupt ist und welche Rolle es für meine Identität spielt – eine Frage, die ich mir vorher noch nie stellen musste.

Deutsche Fernsehlotterie: Wie wichtig ist Ehrenamt für die Gesellschaft?

Ilana Schürmeyer: Ehrenamtliches Engagement im Allgemeinen ist für mich die Triebkraft einer funktionierenden und mitfühlenden Gesellschaft. Dies zeigt sich heutzutage besonders während der Corona-Pandemie. Die freiwillige Mithilfe vieler Menschen z.B. beim Verteilen von Hygiene-Kits hat es vielen Menschen erst ermöglicht, sich vor dem Virus zu schützen. Ich hoffe, dass wir aus dieser Situation lernen und nach Corona mit genau derselben Empathie und Hilfsbereitschaft auf unsere Mitmenschen zugehen. Dankbarkeit, Akzeptanz und Empathie sind Lohn genug. Wenn man nur bereit ist, das zu tun, wofür man bezahlt wird, wird man immer nur nach den Wünschen anderer handeln.

Deutsche Fernsehlotterie: Was ist dein Wunsch für die Zukunft?

Ilana Schürmeyer: Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Menschen nicht nach Aussehen, Religion und Hautfarbe sozial gekennzeichnet werden. Hautfarbe ist nur ein biologisches Merkmal, das jeder hat, und kein positiver oder negativer Charakterzug. Ob ein Mensch jüdisch, christlich oder atheistisch ist, sagt aber immer noch nichts über seine Persönlichkeit aus. Dieses Ziel mag utopisch klingen, ist aber genau jenes, welches mit jeder „Meet a Jew“-Begegnung ein kleines bisschen näher rückt.

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