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Wilfried aus Rostock: „Für mich ist Mitspielen eine Möglichkeit, Solidarität zu leben“

Beim Dreh unserer neuen Kampagne erzählte uns Wilfried von seiner Verbindung zur Fernsehlotterie – und von seinem Engagement gegen Menschenfeindlichkeit.

Mutmacher
  • 15.03.2021
  • Lesezeit5 Min.

Wilfried wurde vor 66 Jahren in Köln geboren. Sein Weg führte ihn über Berlin nach York (England) – bis nach Rostock, wo er der Liebe wegen hinzog. Über drei Jahrzehnte lang war der studierte Gesundheitsökonom Geschäftsführer und Fachbereichsleiter unterschiedlicher diakonischer Altenhilfeeinrichtungen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Beim Dreh zu unserer neuen Kampagne erzählte uns Wilfried von seiner Verbindung zur Fernsehlotterie – und von seinem Engagement gegen Menschenfeindlichkeit.

Deutsche Fernsehlotterie: Wilfried, kannst du dich daran erinnern, wann du das erste Mal mit uns als Marke in Berührung gekommen bist?

Wilfried: Die Deutsche Fernsehlotterie hatte in meiner Kindheit ihr Büro im Hause des Deutschen Städtetages in Köln. In jenem Deutschen Städtetag arbeitete meine Mutter. Ich habe sie regelmäßig am Arbeitsplatz besucht und dabei auch die damalige Büroleiterin der Fernsehlotterie kennengelernt. Seitdem kenne ich die Deutsche Fernsehlotterie, verfolge die diversen Kampagnen und bin seit – gefühlt – ewigen Zeiten Besitzer eines MEGA-LOSes. Mir gefällt die Idee der Fernsehlotterie, sich sozial zu engagieren, Projekte und Initiativen zu unterstützen. Und deshalb bin ich auch dabei. Für mich ist das eine Möglichkeit, Solidarität zu leben.

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Deutsche Fernsehlotterie: Du engagierst dich auch hands-on, unter anderem im Bereich der Geflüchtetenhilfe. Wie bist du dazu gekommen?

Wilfried: Meine Aktivität im Rahmen der Geflüchtetenhilfe im Landkreis Rockstock bezog sich auf die persönliche Aufnahme und Integration von Familien aus Syrien. Gleichzeitig war es auch ein Engagement gegen Menschenfeindlichkeit. Als Initiative haben wir öffentliche Diskussionen veranstaltet und Menschen zusammengebracht, die helfen konnten und wollten, mit all jenen, die Unterstützung brauchten.

Deutsche Fernsehlotterie: Was habt ihr genau gemacht?

Wilfried: Wir haben unter anderem Hausrat und Kleidung gesammelt und weitergegeben und gesellige Nachmittage organisiert. Ich habe eine syrische Familie bei der Wohnungssuche unterstützt, bei der Antragsstellung bei Ämtern, beim Möbelkauf und Arztbesuchen und auch bei der Bewältigung vieler alltäglicher Situationen.

Deutsche Fernsehlotterie: Was war ein besonders schöner Moment im Rahmen deines Engagements?

Wilfried: Die Familie, die Deutschlehrerin und ich haben auch zusammen Geburtstage gefeiert oder beim Grillen Zeit miteinander verbracht. Schön waren auch immer die Momente, in denen wir bei Tee, Kaffee, Gebäck und/oder warmen Speisen zusammensaßen und entspannt die Augenblicke genossen haben. Ich fand das immer sehr spannend und wir alle haben viel voneinander gelernt. Vor allem wurde ich sehr viel klüger über das, was Krieg und Flucht bedeutet, unfreiwillig die Heimat und die Familie verlassen zu müssen und sich komplett neu orientieren zu müssen. Chapeau für alle, die diesen Weg beschreiten (müssen). „Meine“ Familie lebt heute in Schwerin, sie haben zwei weitere Kinder bekommen und Ali, der Mann, ernährt die Familie, indem er sechs Tage die Woche arbeitet.

Ein Mann sitzt vor einer blauen Wand in einem Film-Set. Auf der Wand steht „Großes bewirken“.

Deutsche Fernsehlotterie: Im September 2020 hast du in Berlin für unsere neue Kampagne vor der Kamera gestanden und von dir erzählt. Wie war dieses Erlebnis für dich?

Wilfried: Der Dreh war eine tolle Erfahrung. Alle Verantwortlichen waren sehr hilfsbereit und in jeder Situation empathisch. Spannend für mich war die Auswahl der „richtigen“ Kleidung vor der Kamera – verbunden mit der Frage: „Wer soll ich sein?“ Ich bin sehr gespannt, wie das alles im Film rüberkommt. Alle Beteiligten haben es mir sehr leicht gemacht, einfach ich zu sein. Und es war schön, dass meine Frau dabei sein konnte! Während des ganzen Drehtages fühlten wir uns immer auch als Teil des Teams.

Deutsche Fernsehlotterie: Welchen Traum würdest du dir mit einem Gewinn erfüllen?

Wilfried: Meine Frau und ich wünschen uns ein Haus nach unseren Plänen – nahe der Ostsee, wo wir gerne spazieren gehen, und mit viel Platz für die Familie und lieben Menschen, die uns dann hoffentlich oft besuchen kommen. Das wäre also dann einer von den größeren Gewinnen, oder? Die Realisierung aller anderen Träume können wir eh nicht bei einer Lotterie gewinnen … dafür sind wir selbst verantwortlich.

Deutsche Fernsehlotterie: Danke dir, Wilfried, für deine Unterstützung und dein Engagement. Du bist ein Gewinn!

In unserer neuen Kampagne lassen wir Menschen zu Wort kommen, die eine ganz persönliche Verbindung zu uns haben. Menschen, die uns seit vielen Jahren mit ihrem Los helfen, soziale Projekte zu unterstützen. Menschen, die engagiert sind, in von uns geförderten Projekten oder anderweitig. Menschen, die von einem Gewinn träumen. Menschen, die besondere Erlebnisse mit uns verbinden. Kurz – viele unterschiedliche Menschen, die aber Eines eint: Sie unterstützen uns dabei, die Idee des solidarischen Miteinanders in unserer Gesellschaft zu stärken – mit einem Los, mit persönlichem Engagement, mit Achtsamkeit im Alltag, mit Herz.

„Wir wollen in einer offenen Atmosphäre über freie Interviews ohne Skript und Vorgaben Menschen und ihren Gedanken zu Solidarität und Miteinander in unserem Land eine Bühne geben und so erklären, was wir mit der Förderung hunderter Projekte jedes Jahr dazu beitragen“, beschreibt unser Geschäftsführer Christian Kipper die Idee hinter der Kampagne. „Die Offenheit der Menschen hat uns beeindruckt und überwältigt.“

Zum Start der Kampagne im Herbst 2020 erzählten Gabriele (53)Teresa (32)Peter (65)Ove (35)Sarah (24) und das Großmutter-Enkelin-Duo Karin (79) und Mila (20), was Solidarität für sie bedeutet und was sie mit uns verbindet. Nun gesellen sich weitere Protagonist*innen mit ihren persönlichen Geschichten dazu: Wilfried (66), Ricarda (25), Kahan (40), Franziska (48) und Stephan (40), Oliver (22) sowie Auto-Gewinnerin Berit (50) mit ihrer Schwester Kerstin.

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