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Heilerziehungspfleger Kahan: „Ein Mensch allein kann nie so viel bewirken wie alle zusammen“

Warum Kahan ein Teeglas zum Dreh für unsere Kampagne mitgebracht hat und warum es ihm wichtig ist, das Miteinander zu stärken, erzählt er jetzt im Interview.

Mutmacher
  • 15.03.2021
  • Lesezeit5 Min.

Im September 2020 war Heilerzieher Kahan beim Dreh unserer neuen Werbekampagne dabei. Warum er dafür ein Teeglas mitgebracht hat und warum er es wichtig findet, das Miteinander in der Gesellschaft zu stärken, erzählte er uns jetzt noch einmal abseits der Kameras.

Deutsche Fernsehlotterie: Kahan, du hast am Drehtag in Berlin einen persönlichen Gegenstand mitgebracht: ein Teeglas. Was hat es damit auf sich?

Kahan: Ich verbinde Erinnerungen an meine Kindheit mit der Deutschen Fernsehlotterie, denn meine Eltern haben damals jede Woche die Ziehung im Fernsehen verfolgt. Meine Geschwister und ich haben dann darüber philosophiert, was wir uns mit einem Gewinn ermöglichen würden. Da meine Eltern aus der Türkei kommen, wurde und wird bei uns Zuhause immer türkischer Tee getrunken – das Teeglas erinnert mich also an die Abende, die wir damals als Familie verbracht haben.

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Deutsche Fernsehlotterie: Als Kinder habt ihr schon darüber philosophiert – was würdest du dir heute gern mit einem Gewinn ermöglichen?

Kahan: Ich würde mir mehrere Träume erfüllen. Zuerst würde ich meine Eltern und meine Familie finanziell absichern. Da meine Eltern vor vielen Jahren aus der Türkei nach Deutschland gekommen sind und sich hier alles komplett neu aufbauen mussten, wünsche ich mir, dass sie sich nie wieder Gedanken um Geld machen müssen. Ich würde mir außerdem zusammen mit meiner Verlobten einen großen Wunsch erfüllen und viele Länder der Welt bereisen. Wir lieben es, Zeit am Meer zu verbringen, beim Schnorcheln die Sorgen des Alltags zu vergessen und die wunderbaren Sonnauf- und -untergänge gemeinsam zu genießen.

Als Soziallotterie fördern wir vielfältige Projekte in ganz Deutschland – dies können wir nur dank der Hilfe unserer Mitspieler*innen. Du möchtest uns darin unterstützen, Menschen zu helfen? Das geht ganz einfach: mit einem Los.

Übrigens: Hier im Magazin gehen wir regelmäßig gesellschaftlichen Themen und Problemen nach und stellen dabei auch viele geförderte Projekte vor – schau dich gern einmal um!

Deutsche Fernsehlotterie: Welches soziale Thema liegt dir besonders am Herzen?

Kahan: In Zeiten von Corona liegt mir besonders ein Thema am Herzen: Seit circa einem Jahr befinden wir uns alle in einer Ausnahmesituation. Zum einen ist die Wirtschaft betroffen, viele Selbstständige aber auch Arbeitnehmer- und -geber bangen um ihren Arbeitsplatz. Zudem gibt es viele Familien, aber auch Alleinerziehende, die Arbeit und Betreuung bzw. Homeschooling unter einen Hut bringen müssen. Kinder und Jugendliche, die ihre Freunde nicht treffen dürfen. Ältere Menschen, die allein sind und noch so viele mehr, die von der Coronakrise betroffen sind. Diese Zeiten zeigen uns, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten, uns gegenseitig zu helfen und zu unterstützen.

Ein Filmset ist zu sehen, im Vordergrund Kamera und Bildschirme, im Hintergrund ein Mann.

Deutsche Fernsehlotterie: Du arbeitest als Heilerziehungspfleger und hast uns erzählt, dass auch in deiner Arbeit der Zusammenhalt an erster Stelle steht ...

Kahan: Absolut. Ich arbeite auf einer geschlossenen Wohngruppe für Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen, Einschränkungen, etwa auch Suchtproblematiken oder ähnliches. Und was ich eben gesagt habe, trifft hier natürlich genauso zu. In meiner Arbeit steht der soziale Zusammenhalt, Integration und auch Akzeptanz jeden Tag im Vordergrund. Wir als Mitarbeitende müssen als Vorbild fungieren und den Menschen vermitteln, wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen. Ein Mensch allein kann nie so viel bewirken wie alle zusammen. Und genau deswegen sollten wir alle gerade in dieser Zeit aufeinander achten und uns nicht aus den Augen verlieren.

Deutsche Fernsehlotterie: Du setzt dich im Alltag für Solidarität ein – und jetzt auch als Teil unserer neuen Werbekampagne. Wie hast du dich damals am Set gefühlt?

Kahan: Der Dreh war für mich eine ganz besondere Erfahrung, denn es war das erst Mal für mich. Ich war ziemlich aufgeregt und nervös, wurde jedoch so herzlich und freundlich empfangen, dass ich mich direkt total wohlgefühlt habe. Alle waren super einfühlsam und empathisch und haben es mir wirklich leicht gemacht. Daher möchte ich noch einmal ein riesiges Dankeschön aussprechen, an alle Teammitglieder, die diesen Tag für mich unvergesslich gemacht haben. Es war ein wunderbares Erlebnis!

Deutsche Fernsehlotterie: Wir danken dir, lieber Kahan, dass du dabei warst und für deinen täglichen Einsatz für das solidarische Miteinander in unserer Gesellschaft. Du bis ein Gewinn!

In unserer neuen Kampagne lassen wir Menschen zu Wort kommen, die eine ganz persönliche Verbindung zu uns haben. Menschen, die uns seit vielen Jahren mit ihrem Los helfen, soziale Projekte zu unterstützen. Menschen, die engagiert sind, in von uns geförderten Projekten oder anderweitig. Menschen, die von einem Gewinn träumen. Menschen, die besondere Erlebnisse mit uns verbinden. Kurz – viele unterschiedliche Menschen, die aber Eines eint: Sie unterstützen uns dabei, die Idee des solidarischen Miteinanders in unserer Gesellschaft zu stärken – mit einem Los, mit persönlichem Engagement, mit Achtsamkeit im Alltag, mit Herz.

„Wir wollen in einer offenen Atmosphäre über freie Interviews ohne Skript und Vorgaben Menschen und ihren Gedanken zu Solidarität und Miteinander in unserem Land eine Bühne geben und so erklären, was wir mit der Förderung hunderter Projekte jedes Jahr dazu beitragen“, beschreibt unser Geschäftsführer Christian Kipper die Idee hinter der Kampagne. „Die Offenheit der Menschen hat uns beeindruckt und überwältigt.“

Zum Start der Kampagne im Herbst 2020 erzählten Gabriele (53)Teresa (32)Peter (65)Ove (35)Sarah (24) und das Großmutter-Enkelin-Duo Karin (79) und Mila (20), was Solidarität für sie bedeutet und was sie mit uns verbindet. Nun gesellen sich weitere Protagonist*innen mit ihren persönlichen Geschichten dazu: Wilfried (66), Ricarda (25), Kahan (40), Franziska (48) und Stephan (40), Oliver (22) sowie Auto-Gewinnerin Berit (50) mit ihrer Schwester Kerstin.

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