Integration durch Teilhabe

In Dresden, Sachsen, helfen Menschen mit Migration- und Integrationserfahrungen Neuankömmlingen in der neuen Gesellschaft anzukommen. Ein Projekt des Ökumenischen Informationszentrums e.V.

Aus der Not heraus in ein fremdes Land zu flüchten und dort Fuß zu fassen, ist nicht leicht. Wer kann das besser beurteilen, als Menschen, die genau das schon durchgemacht haben? Im Projekt „Integration durch Teilhabe“ unterstützen Ehrenamtliche mit Migrationshintergrund Neuangekommene nach ihrer Anerkennung, begleiten sie durch den deutschen Ämter- und Strukturenalltag und vermitteln ihnen gesellschaftliche Werte.

Projektkoordinatorin Negla Osman kennt die Herausforderungen: „Ich bin als Studentin nach Deutschland gekommen und weiß, wie schwer es ist, sich hier zurechtzufinden. Daher freue ich mich, dass ich nun beruflich Menschen bei der Integration helfen kann.“

Die ehrenamtlichen „Integrationslotsen“ wirken als Kulturvermittler und können Unklarheiten oder Unsicherheiten leicht aus dem Weg räumen, da sie selbst schon einmal in ähnlicher Situation waren. Dies stärkt zum einen die kürzlich Angekommenen und es eröffnet den vorher Angekommenen Orte der Partizipation, die ihre eigene Integration verbessern und stärken.

Die Deutsche Fernsehlotterie

Wir freuen uns, dass wir das Projekt des Ökumenischen Informationszentrums e.V. in Dresden mit 105.970 Euro unterstützen konnten! Durch das Geld wurde eine zusätzliche Stelle für die Koordination von Ehrenamtlichen geschaffen, mit der Aufgabe, diese für das Projekt zu gewinnen und zu qualifizieren, sowie Gruppenangebote zu organisieren und durchzuführen.

„Integration durch Teilhabe“ ist übrigens nur eines von vielen sozialen Projekten, die wir fördern. Alleine in Sachsen wurden im letzten Jahr 23 Hilfsprojekte mit rund 2,2 Millionen Euro gefördert. Informationen über die gesamte Förderung des vergangenen Jahres und die Arbeit der Fernsehlotterie erhalten Sie in unserem Jahresbericht.

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