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Hobby: Lebensretter

Während derzeit im Kino-Remake „Baywatch“ muskelbepackte Kerle derbe Sprüche reißen, zeigen die Männer und Frauen der DLRG im wahren Leben tagtäglich echten Einsatz: 2016 beschützten sie zusammen ganze 9,1 Millionen Stunden Badende – ehrenamtlich. Die Tendenz: steigend.

Kaum kommt die Sonne raus – und die Temperaturen klettern über die 20-Grad-Marke – zieht es Jung und Alt ins Schwimmbad oder an den Badesee. Schwimmen ist nach Radfahren tatsächlich hierzulande der zweitliebste Zeitvertreib! Und so kühlen sich rund 25 Millionen Deutsche jedes Jahr im Wasser ab. Das Erschreckende: Jeder zweite Grundschüler kann nicht richtig schwimmen. Das ergab eine Forsa-Studie im Auftrag der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG). Demnach besitzen nur etwa 40 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen in Deutschland ein Jugendschwimmabzeichen und gelten damit als sichere Schwimmer. Auch in den höheren Altersklassen gaben viele der Befragten an, nicht richtig schwimmen zu können.

Doch wer im Wasser unsicher ist, kann sich oft nicht selbst retten: Bei ungeübten Schwimmern lassen die Kräfte schneller nach, in Notlagen geraten sie so leichter in Panik. „Dann braucht man die Hilfe unserer Rettungsschwimmer“, sagt Frank Keminer, Ausbilder beim DLRG Bundeszentrum Bad Nenndorf.

Mit rund 1,4 Millionen Mitgliedern und Förderern ist die DLRG die größte Hilfsorganisation in Deutschland, die ihre Aufgabe ausschließlich ehrenamtlich wahrnimmt. Von der Schwimm- und Rettungsschwimm-ausbildung, der Bootsführerscheinausbildung bis hin zu Erster Hilfe und Sanitätsausbildung wird im Bundeszentrum ein breites Angebot abgedeckt. Mit Hilfe von 300.000 Euro Förderung durch die Deutschen Fernsehlotterie konnte die Bildungsstätte der DLRG erweitert werden.

Auch Tim Felix Dettmer hat hier seine Ausbildung zum Rettungsschwimmer absolviert. „Dass ich mit meinem Hobby helfen kann, Menschenleben zu retten, ist eine tolle Sache“, sagt er. Bei Keminer, mit dem er am kommenden Sonntag die Gewinnzahlen der Fernsehlotterie in der ARD präsentiert, erhält er eine Fortbildung, um immer auf dem neuesten Stand zu sein – und im Ernstfall sicher handeln zu können.

Und das ist (überlebens-)wichtig! Denn weltweit sterben etwa eine halbe Million Menschen jährlich im Wasser. 2016 ertranken allein in Deutschland 537 Menschen – 49 mehr als im Jahr davor. Angesichts dieser erschreckenden Zahlen setzt sich die DLRG nicht nur deutschlandweit für Aufklärung und bessere Sicherheitsstandards ein, sondern auch international durch aktive Mitarbeit in den Dachverbänden International Life Saving Federation (ILS) und International Life Saving Federation – Europe (ILS-E).

Die Deutsche Fernsehlotterie

Seit über 60 Jahren lernen wir, wo Hilfe nötig ist. So können wir zu jeder Zeit zielgenau unterstützen: Von 1956 bis 2017 erzielte die Fernsehlotterie einen karitativen Zweckertrag von über 1,8 Milliarden Euro und konnte damit mehr als 8.000 Projekte fördern. Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren, kranken Menschen und Menschen mit Behinderung wird so ein besseres Leben ermöglicht. Insgesamt hat die Fernsehlotterie 2016 allein in Niedersachsen 45 Projekte mit rund 9,6 Millionen Euro gefördert.

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