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Waschen ist Würde – Nicht nur in Zeiten von Corona!

Genau wie alle anderen, haben auch obdachlose Menschen ein Hygienebedürfnis. Duschen haben sie allerdings keine. Das Projekt GoBanyo hat hierfür eine mobile Lösung auf Hamburgs Straßen gebracht: Der Duschbus fährt dorthin, wo gerade Duschen gebraucht werden – und ist kostenfrei. Doch kann der Betrieb in Zeiten von Corona überhaupt aufrechterhalten werden? Und wenn ja: wie? Das erzählen Dir Dominik Bloh und Stella Markotic im Video!

Auch GoBanyo wurde von der Coronakrise getroffen: Mitte März musste das Team den Betrieb des Duschbusses kurzfristig einstellen und die Abläufe an die neue Situation der aktuellen Gefährdungslage durch Covid-19 anpassen. Innerhalb von zwei Wochen erarbeitet das Team mit dem Schwimmbad Bäderland einen Not-Duschbetrieb, der nun knapp 50 Personen pro Woche versorgen kann. Seit dem 1. April 2020 ist auch der GoBanyo-Bus wieder in Betrieb, wegen knapper Ressourcen vorerst an zwei Tagen pro Wochen und wegen der erhöhten Sicherheitsmaßnahmen zunächst nur an einem Standort.

Wir unterstützen den Betrieb des GoBanyo-Duschbusses mit rund 167.000 Euro Personalkosten.

„Man hält sich selbst für Dreck“

Im letzten Jahr sprachen wir mit GoBanyo-Mitgründer Dominik Bloh, der selbst viele Jahre auf der Straße lebte, über das „Projekt Duschbus“ und das Motto „Waschen ist Würde“.

Zum Interview
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Mutmacher

Fotograf

Jan Ehlers; Video: GoBanyo

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