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Generation „Smomi“*: Wie Smartphones das Leben älterer Menschen positiv verändern können

In einem Zeitalter, in dem von „Digitalem Burnout“, „Handysucht“ und „Smombies“ gesprochen wird, wünscht sich Dagmar Hirche – mehr Menschen am Smartphone! Genauer: Mehr Seniorinnen und Senioren, die das Gerät nutzen, also „Smomis“* und „Smopis“*. Denn für die Gründerin des Hamburger Vereins „Wege aus der Einsamkeit“ ist ein selbstverständlicher Umgang mit dem Handy genau das: ein Weg aus der Einsamkeit.

Überall sieht man Menschen, die mit flinken Fingern Textnachrichten tippen oder mit Handy vor dem Mund und Daumen auf dem Display minutenlange Sprachnachrichten aufnehmen. Menschen, die vor schönen Gebäuden, Plätzen, Landschaften stehen bleiben, den Arm von sich strecken und ein Selfie machen, das sie dann auf Instagram posten. Menschen, die an der Supermarktkasse mit dem Handy bezahlen. Und Menschen, die durch die Stadt laufen, während sie über kabellose Kopfhörer ihre Lieblingsmusik hören – oder den neuesten Podcast.

Für die jüngere Generation ist das Smartphone ein liebgewonnener und nicht mehr wegzudenkender Alltagsbegleiter geworden. Für Ältere fühlt es sich jedoch oft noch wie ein Fremdkörper an, dem sie teils argwöhnisch gegenüberstehen: Podcast, Selfies, Instagram – was soll das Ganze? Und wie soll man da den Überblick behalten? Und doch wissen die meisten der Generation 65+: Ohne das Smartphone geht es nicht. Denn wer nicht mitmacht, wird früher oder später abgehängt. „Da kommen wir nicht drum rum“, sagt auch Dagmar Hirche. „Die Zeit geht weiter – und wir gehen mit.“

Dagmar Hirche trägt einen gestreiften Pulli und hat ihre Brille auf den Kopf geschoben. Sie spricht und hält die Hände dabei gestikulierend vor den Körper.

Die 62-jährige Unternehmensberaterin aus Hamburg weiß: Alter ändert sich. „Die Generation meiner Großmutter“, sagt sie, „war mit 60 schon alt. Wenn man heute 65-, 70- oder sogar 80-Jährige sieht, sind viele von ihnen noch topfit und lassen sich nicht mehr sagen: ‚Das kannst du in deinem Alter nicht mehr machen.‘“ Für Hirche ist das Smartphone für die ältere Generation ein Must-have. Deshalb setzt sie sich dafür ein, dass diese auch damit umgehen können – und so neben „Smombies“ (Das Jugendwort des Jahres 2015 ist ein Kofferwort aus Smartphone und Zombie und bezeichnet einen Mensch, der nur auf sein Handy schaut) bald auch „Smomis“* und „Smopis“* (*Wortneuschöpfung; Kofferwort aus Smartphone und Omi bzw. Opi, das Menschen der Generation 65+ bezeichnet, die das Handy selbstverständlich nutzen) durch die Straßen laufen. „Es gibt technologische Entwicklungen wie Smart Home und auch viele Apps, die alten Menschen helfen können, länger selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu können“, sagt sie. „Außerdem können sie sich mit ihren Kindern und Enkelkindern ganz anders vernetzen als früher und mit Freunden einfacher in Kontakt bleiben. Und wenn sie nicht mehr mobil sind, können sie sich die Welt nach Hause holen.“ Doch das alles geht nur, wenn die Menschen ihre Smartphones verstehen und bedienen können.

Praxis statt Theorie: Von Sprachnachrichten bis zum Podcast

Dass sie das können, dafür sorgt Dagmar Hirche, die sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit der ehrenamtlichen Arbeit in dem von ihr mitgegründeten Verein „Wege aus der Einsamkeit e.V.“ widmet. Vor viereinhalb Jahren rief sie den Kurs „Wir versilbern das Netz“ ins Leben und schulte seitdem über 4.500 Seniorinnen und Senioren im Umgang mit Smartphone und Tablet.

Dagmar Hirche steht vor einem Tisch, links und rechts sitzen zwei Frauen. Dagmar Hirche lächelt und hält etwas in der Hand. Hinter ihr ist ein Flipboard, auf das sie die Agenda des Kurses geschrieben hat.
Zwei ältere Frauen sitzen am Tisch und schauen auf ihre Smartphones, die sie in der Hand halten.
Zwei ältere Frauen sitzen am Tisch und lachen.

Heute sind sechs Frauen zum Anfängerkurs gekommen. Gespannt sitzen sie an einem schmalen Tisch, die Handys vor sich abgelegt. Dagmar Hirche begrüßt sie fröhlich und erklärt ihnen, was sie die nächsten drei Stunden erwartet: „Keine Theorie, nur Praxis!“ Diesen Worten lässt sie gleich Taten folgen: „So, wir verbinden uns jetzt erst mal mit dem WLAN“, sagt sie. Die Teilnehmerinnen greifen nach ihren Smartphones und blicken dann – teils neugierig, teils verunsichert – zu Dagmar Hirche und ihrer Kollegin Helga Kittl, die sie heute unterstützt. Die beiden Frauen gehen reihum zu jeder Teilenehmerin und lassen sie das WLAN , also eine drahtlose Internetverbindung, auf ihrem Gerät einrichten. Dabei zeigen sie ihnen den Weg dorthin – alle Schritte werden aber von den Frauen selbst ausgeführt.

Trotz vieler toller Ideen haben wir am Anfang Schiffbruch erlitten. Wir hatten unterschätzt, dass man sich erst mal das Vertrauen der älteren Menschen erarbeiten muss.
Dagmar Hirche, Gründerin von "Wege aus der Einsamkeit e.V."

„Das ist Übungssache“, sagt Dagmar Hirche. „Probieren Sie das im Alltag immer wieder aus, verbinden Sie sich zum Beispiel einfach mal mit dem WLAN im Bus.“ „Aber ich ärgere mich dann, dass ich es nicht kann“, sagt eine der Teilnehmerinnen etwas verzweifelt und die Tränen stehen ihr in den Augen. Vor eineinhalb Jahren verstarb ihr Mann, seitdem ist sie auf sich allein gestellt. Hirche nimmt sie in den Arm und sagt ermunternd: „Deshalb müssen Sie es so oft wie möglich üben. Sie brauchen das Gespür für die Geräte, wenn sie es nur einmal pro Woche nutzen, vergessen Sie vieles, was Sie hier lernen, wieder.“

Dagmar Hirche lehnt sich auf den Tisch und spricht mit einer Teilnehmerin. Hinter ihr sitzt eine Frau in rotem Pulli, die mit einem Touch-Stift auf ihr Handy tippt.
Dagmar Hirche steht hinter einer Teilnehmerin, die ihr Handy in der hand hält, und zeigt auf das Display.

Für die Ehrenamtliche ist es wichtig, alle im Kurs mitzunehmen. Keiner wird zurückgelassen. Doofe Fragen? Gibt es nicht. Die Atmosphäre ist herzlich und familiär – und verschafft den Verunsicherten unter den Teilnehmerinnen immer mehr Mut. „Wofür brauchen wir eigentlich WLAN?“, fragt eine von ihnen schließlich. „Gute Frage“, antwortet Hirche. „Sie sind noch vom alten Schlag und nutzen das Handy vor allem zum Telefonieren. Die jüngere Generation schreibt dagegen lieber Texte oder verschickt Sprachnachrichten. Das geht am besten über das WLAN.“ Sprachnachrichten? Es bricht Gemurmel aus. Einige der Teilnehmerinnen nicken, andere runzeln die Stirn. Dann fragt eine: „Was ist eine Sprachnachricht?“ Gefragt, getan: Zehn Minuten später halten die sechs Frauen ihre Handys vor den Mund und reden munter drauf los. Als sie sich dann ihre Nachrichten noch einmal anhören, ist das Gelächter groß.

Dagmar Hirche lehnt auf dem Tisch und lacht herzlich. Hinter ihr sitzt eine Frau, die ihr Handy vor das Gesicht hält.

Weitere Themen an diesem Tag sind: Was ist eine Powerbank? Wie komme ich ins Internet? Wie kann ich dort Informationen finden? Und: Was ist ein Podcast? Das ist zwar eigentlich Fortgeschrittenenwissen, doch als Dagmar Hirche erzählt, dass sie demnächst in einem Podcast namens „WaSozial“ zu hören ist (mehr dazu im Infokasten), möchten die Teilnehmerinnen alles darüber erfahren. „Ein Podcast ist ein Hörbeitrag im Internet“, bricht Dagmar Hirche die Begriffserklärung herunter. „Es gibt welche zu allen möglichen Themen – langweilig wird es da nicht!“ Aufgeregt tauschen sich die Frauen über spannende Podcast-Themen aus. „Meine Festplatte von meinem Fernseher ist so voll, aber ich komme nie dazu, die Beiträge auch anzuschauen“, sagt eine der Teilnehmerinnen euphorisch. „Aber bei einem Podcast kann ich mir das alles unterwegs anhören – toll!“

Was ist "WasSozial"?

„WaSozial“ ist der neue Podcast der Deutschen Fernsehlotterie und der Film- und Medienproduktionsfirma Rocket Beans. Moderator Budi stellt darin die Frage „Welche Facetten hat soziales Engagement?“ und lässt dazu verschiedene Personen und soziale Projekte zu Wort kommen. Der Clou: Jeder Interviewpartner darf selbst das nächste Projekt auswählen!

Der Podcast erscheint alle zwei Wochen freitags auf der Webseite der Rocket Beans und unter anderem bei den Streaming-Diensten iTunes und Spotify. In der ersten Folge sprechen zwei Mitarbeiter der Deutschen Fernsehlotterie mit Budi über das gemeinsame Projekt. In den weiteren Folgen sind u.a. RetroBrain-Mitgründer Manouchehr Shamsrizi, der eine Spielekonsole für Senioren vorstellt, sowie Helene Hottenbacher und Corinna Woisin vom Malteser Campus St. Maximilian Kolbe in Wilhelmsburg mit dabei – und ab dem 8. März auch Dagmar Hirche vom Verein „Wege aus der Einsamkeit e.V.“. Sie übergibt den Staffelstab für die nächste Folge wiederum an „Clubkinder e.V.“.

„Diesem ‚man‘ bin ich noch nie begegnet, der hat überhaupt noch nie etwas bewirkt“

Für Dagmar Hirche ist Alter schon seit längerem ein Thema mit hoher gesellschaftlicher Brisanz. Als sie 2007 den Verein „Wege aus der Einsamkeit e.V.“ gründete, wollte sie genau hinschauen und dem demografischen Wandel mit neuen Ideen begegnen. „Überall hieß es: ‚Es gibt Altersarmut, es gibt Einsamkeit, man müsste da mal was gegen tun‘“, erzählt sie. „Ich sage immer: Diesem ‚man‘ bin ich noch nie begegnet, der hat überhaupt noch nie etwas bewirkt.“ Sie und ihre Mitgründer wollten tatsächlich etwas bewegen und verschiedene Wege aus der Einsamkeit aufzeigen – mit Initiativen wie „Wir versilbern das Netz“. Doch bis es soweit kam, war es ein weiter Weg. Die Ideen waren zwar da, und auch die Partner, die mit dem jungen Verein zusammenarbeiten wollten. Doch die Seniorinnen und Senioren fehlten. „Da haben wir am Anfang erst mal Schiffbruch erlitten“, erinnert sich Dagmar Hirche. „Wir hatten unterschätzt, dass man sich erst mal das Vertrauen der älteren Menschen erarbeiten muss.“

Auch Clubs müssen neue Ideen haben, was sie für die ältere Generation anbieten, wenn es nicht mehr so viele junge Leute gibt.
Dagmar Hirche, Gründerin von "Wege aus der Einsamkeit e.V."

Mit kleinen Aktionen, wie etwa Seniorinnen und Senioren in den Tierpark einzuladen, machte sich der Verein in Hamburg langsam einen Namen. Aber auch mit seinen Werten: „Wir sind authentisch, begegnen den Menschen mit Wertschätzung und ohne erhobenen Zeigefinger“, sagt Dagmar Hirche. Die Seele des Vereins bringt auch den ein oder anderen unkonventionellen Vorschlag ein – und hat damit Erfolg: 2014 organisierte sie einen Senioren-Flashmob am Hamburger Hauptbahnhof. Sie lud zum „Senioren-Speed-Dating“ ein, zu dem statt der 20 erwarteten Gäste über 60 kamen. Und 2018 veranstaltete sie die weltweit erste Kopfhörer-Disco für Seniorinnen und Senioren – in einem Hamburger Musikclub. „Am Anfang fanden die älteren Damen und Herren das doof. ‚Wir sehen ja aus wie die Mickey Mäuse‘, haben sie gesagt. Aber nach einer halben Stunde fanden sie es dann total cool. Sie können über die Kopfhörer die Lautstärke regulieren und sich zwischendrin auch ganz normal unterhalten. Das ist natürlich viel einfacher, als wenn man sich anschreien muss, weil die Disco so laut ist“, sagt Dagmar Hirche.

Dagmar Hirche im Gespräch.

Um all das organisieren zu können, ist ein gutes Netzwerk wichtig. „Den Weltseniorentag zum Beispiel organisieren wir mit zwölf anderen Organisationen gemeinsam“, erklärt die Hamburgerin. „Jeder bringt das ein, was er kann und will.“ Auch zu anderen Events arbeitet „Wege aus der Einsamkeit e.V.“ mit anderen Vereinen zusammen – so unterstützen sich die Ehrenamtlichen auch gegenseitig: „Die gemeinnützige Initiative ‚Oll Inklusiv‘ bietet in Clubs Lesungen und Discos für ältere Menschen an. Als sie gegründet wurde, hatte sie noch nicht die Kontakte zu den Seniorinnen und Senioren. Aber ich schon“, sagt Dagmar Hirche. „Also habe ich die Initiative in unserem Newsletter vorgestellt.“ Die Idee, mit Clubs zusammenzuarbeiten, ist für Hirche ein weiterer kreativer Weg, dem demografischen Wandel zu begegnen: „Die Clubs müssen neue Ideen haben, was sie für die ältere Generation anbieten, wenn es nicht mehr so viele junge Leute gibt. Die möchten Abends nicht mehr raus, also öffnen die Clubs für ‚Oll Inklusiv‘ von 11 bis 16 Uhr die Türen – die Veranstaltungen sind unverbindlich und kostenlos, sodass auch die kommen, die sich den Eintritt sonst nicht leisten könnten.“

Auch mit der Initiative „Wooligans – Stricken für obdachlose Menschen in Hamburg“ hat Dagmar Hirche engen Kontakt. „Nicht alle Älteren wollen tanzen oder bei einem Flashmob mitmachen“, sagt sie. „Dann ermuntere ich sie, sich anderweitig in Gemeinschaft zu begeben. Vielleicht wollen sie lieber stricken? Dann erzähle ich ihnen von den Wooligans, wo sie gleichzeitig auch mit Jüngeren in Kontakt kommen.“
Dagmar Hirche unterstützt, wo sie kann. Denn auch für „Wege aus der Einsamkeit“ hat damals alles mit ein bisschen Hilfe angefangen – vom Verein „Clubkinder e.V.“: „Die haben uns als erste unterstützt“, erinnert sich die 62-Jährige. „Sie haben damals für uns als Spendenaktion einen Kniffelnachmittag gemacht.“ Als Hirche gefragt wurde, welches soziale Projekt sie für den nächsten „WaSozial“-Podcast nominieren möchte, fielen ihr deshalb auch sofort die Clubkinder ein. „Die sind so vielfältig und machen so tolle Arbeit“, schwärmt sie. „Sie sind innovativ, machen nicht nur was fürs Alter, sondern auch für Geflüchtete, den Tierschutz. Sie entwickeln neue Plattformen – die sprudeln einfach vor Kreativität!“

Der Mensch macht den Erfolg

Inzwischen ist „Wege aus der Einsamkeit e.V.“ auch über die Hamburger Stadtgrenzen hinaus bekannt. Auch, weil Dagmar Hirche sich stets für einen Austausch einsetzt. Für den Verein betreibt sie unter anderem eine Facebook-Seite. Dort postet sie ausschließlich positive Artikel zum Thema Alter. Die 62-Jährige nutzt die sozialen Medien aber auch, um zu schauen, was andere Vereine machen und schreibt diese auch gern an. Inzwischen ist sie so gut vernetzt, dass sie auch in Berlin ihre Smartphone-Kurse für die Generation 65+ anbietet – und auch eine Initiative in München bei der Umsetzung unterstützt.

Zwei ältere Frauen beugen sich am Tisch lachend über ein Smartphone.
Eine ältere Dame von hinten, sie blickt auf ihr Smartphone und hält die linke Hand darüber.

Das Kurs-Konzept ist ein Erfolg. Das zeigt auch der heutige Tag. Nach drei Stunden praktischer Übungen am Handy sind die Seniorinnen nicht etwa erschöpft, sondern schwer begeistert. „Ich habe mehr Mut bekommen, auf etwas draufzudrücken“, sagt eine Teilnehmerin, die noch zu Beginn des Kurses misstrauisch auf ihr Smartphone geschaut hatte, lachend und drückt Hirche herzlich. „Das ist so toll! Auch all das, was du sonst noch machst. Vielen, vielen Dank.“

Dagmar Hirche steht vor dem Tisch, die Dame auf der linken Seite hält die Hände gefaltet vor der Brust und schaut sie lächelnd an.

Dagmar Hirche hat heute mit den sechs Kursteilnehmerinnen einen Grundstein gelegt für ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden. „Es gibt Runden, die sind schon viel weiter“, sagt sie. „Da reden wir schon über die Cloud.“ Eine ältere Dame, die inzwischen nicht mehr mobil ist, nutzt ihr Tablet nun, um virtuelle Rundgänge durch Museen zu machen. „Sie holt sich die Welt nach Hause“, sagt Dagmar Hirche und lächelt. Man merkt ihr an: Sie liebt das, was sie tut. Ein Satz, den sie am heutigen Tag sagt, bleibt daher besonders im Gedächtnis: „Ob ein Projekt funktioniert – in der Stadt oder auch auf dem Land –, liegt vor allem an den Menschen, die es tragen.“ An Menschen wie Dagmar Hirche.

Über "Wege aus der Einsamkeit e.V."

Der Hamburger Verein „Wege aus der Einsamkeit e.V.“ wurde 2007 gegründet und möchte dazu beitragen, dass sich alte wie junge Menschen in Deutschland auf eine lange Lebenszeit freuen dürfen und die Möglichkeit haben, ihr Leben dauerhaft selbst zu gestalten. Für ihren Einsatz haben Mitgründerin Dagmar Hirche und ihr Team bereits viel Anerkennung erhalten – unter anderem die Auszeichnung als Hamburgerin des Jahres 2018, den Gewinn der Google Impact Challenge Deutschland 2018 und den Smart Hero Award 2015.

Im Kurs „Wir versilbern das Netz“ macht der Verein Seniorinnen und Senioren Mut für die ersten Schritte im Internet, damit sie weiterhin am Leben teilnehmen können – auch in der digitalen Welt. Bisher schulte Dagmar Hirche in rund viereinhalb Jahren über 4.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Kurse sind kostenfrei und richten sich an Menschen im Alter von 65+ Jahren.

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