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Füreinander da: Nachbarn in Norderstedt

Gerade ältere Menschen, die alleine leben, laufen Gefahr zu vereinsamen. Das Netzwerk Norderstedt möchte dies verhindern und bringt Jung und Alt in der Nachbarschaft zusammen.

„Unser Ziel ist es, dass die Leute möglichst lang in ihrem gewohnten Umfeld leben können“, sagt Bärbel Joppien, Koordinatorin von Netzwerk Norderstedt (NeNo). Um dies zu gewährleisten, schafft Joppien mit Hilfe von Freiwilligen ein Netzwerk unter Nachbarn: Ehrenamtliche bauen hierzu in ihrem Viertel eine Gruppe auf, die sich mindestens einmal im Monat zum Austausch und Beisammensein trifft. Daraus entstehen dann oft weitere Treffen, die von den Teilnehmern selbst geplant und mit Hilfe des Gruppenleiters organisiert werden – von Spielerunden über gemeinsame Fahrradtouren bis hin zum Besuch kultureller Veranstaltungen.

Gefördert wird hierdurch aber auch die nachbarschaftliche Unterstützung im Kleinen: Wer den Nachbarn kennt, gießt auch gern einmal die Blumen oder geht mit dem Hund spazieren. Und kann der Mensch von nebenan nicht mehr so einfach die Einkäufe erledigen, übernimmt dies eben ein anderer für ihn. So entsteht am Ende eine lebendige Nachbarschaft, in der jeder gesehen wird – und keiner alleine ist.

Dort, wo die Hilfe im Kleinen an ihre Grenzen stößt, übernimmt das Netzwerk Norderstedt: Es vermittelt ehrenamtliche Seniorenbegleiter und gibt Tipps zu professionellen Organisationen wie z.B. ambulanten Pflegeeinrichtungen.

„Mir gefällt die Gemeinschaft, man tauscht sich aus, man hilft sich gegenseitig. Man ist eben nicht alleine“, sagt eine Teilnehmerin. „Und das macht glücklich.“

Die Deutsche Fernsehlotterie unterstütze die Initiative mit 76.000 Euro. Am kommenden Sonntag (30.7.) präsentiert NeNo-Koordinatorin Bärbel Joppien die Gewinnzahlen der Fernsehlotterie in der ARD.

Die Deutsche Fernsehlotterie

Seit über 60 Jahren lernen wir, wo Hilfe nötig ist. So können wir zu jeder Zeit zielgenau unterstützen: Von 1956 bis 2017 erzielte die Fernsehlotterie einen karitativen Zweckertrag von über 1,8 Milliarden Euro und konnte damit mehr als 8.000 Projekte fördern. Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren, kranken Menschen und Menschen mit Behinderung wird so ein besseres Leben ermöglicht. Alleine in Schleswig-Holstein wurden vergangenes Jahr 23 Hilfsprojekte mit rund 3,4 Millionen Euro gefördert.

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