Fragen an Projekte der Quartiersentwicklung IV

Konzeptverlängerung (nach QE II oder QE III)

Im Förderportal der Stiftung Deutsches Hilfswerk können sich gemeinnützige Organisation digital um Fördermittel für soziale Projekte bewerben. Die folgenden Fragen werden im Förderportal im Rahmen der Projektbeschreibung gestellt.

 

Ist das Quartiersbüro an eine andere Einrichtung angegliedert? (Auswahl)

 

Wie ist die Adresse des Quartiersbüros? 

 

Wer sind Ihre wichtigsten Kooperationspartner? (Auflistung) 

Info: Geben Sie hier die konkreten Adressen an. Weitere im Quartier vertretene Akteur*innen, Träger und Beratungsangebote können Sie in einem späteren Schritt in der Karte markieren (keine präzise Adressangabe erforderlich). 

 

Stellen Sie das Quartier auf der Karte dar, indem Sie die äußeren Grenzen einzeichnen und wichtige Bezugspunkte für Anwohner*innen markieren. (Karten-Tool im Förderportal) 

Info: Nutzen Sie dafür zunächst die Auswahl “Gebiete bearbeiten” zum Markieren des Quartiersgebietes. Anschließend können Sie über die Auswahl “Orte neu anlegen” Bezugspunkte markieren, indem Sie das entsprechende Symbol auf die Karte ziehen. 

 

Wie begründen sich die Quartiersgrenzen? Haben sich diese in der ersten Projektphase verschoben beziehungsweise planen Sie eine Ausweitung oder Einschränkung des Quartiersgebiets für die Verlängerungsphase? (maximal 1500 Zeichen) 

Info: Beschreiben Sie die räumliche Lage des Quartiers. 

 

Befindet sich das Quartier im ländlichen Raum? (Auswahl: Ja, Nein) 

Info: Als ländlicher Raum werden in der Regel Quartiere betrachtet, die eine Besiedlungsdichte von unter 200 Einwohner*innen/km² aufweisen und nicht Stadtteil einer Stadt mit mehr als 10.000 Einwohner*innen sind.  

  

Stellen Sie das ausgewählte Quartier mithilfe statistischer Strukturdaten dar. Gehen Sie dabei insbesondere auf Veränderungen während der bisherigen Projektlaufzeit ein. (maximal 2000 Zeichen) 

Info: Beispielsweise können Sie die Zahl der Einwohner*innen, die Geschlechter- und Altersverteilung, die Erwerbsarbeits- bzw. Arbeitslosigkeitsquote, die Haushaltsstruktur, das Haushaltseinkommen, die Zuzüge bzw. den Wanderungssaldo, den Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund, die Prognosen zum demografischen Wandel oder die Kriminalitätsstatistik darstellen. 

 

Welche Infrastrukturangebote befinden sich in Ihrem Quartier? Sind im Quartier bedeutsame neue Angebote entstanden bzw. waren Sie an der Initiierung von Angeboten beteiligt? (maximal 4000 Zeichen) 

Info: Gehen Sie insbesondere darauf ein, ob und inwiefern durch die Quartiersentwicklung neue oder erweiterte Angebote geschaffen werden konnten. Beschreiben Sie die vorhandenen Angebote hinsichtlich Nahversorgung, Betreuung und Bildung, Beratung, Gesundheitsversorgung, Freizeitgestaltung, Vereinsleben, Engagement und öffentlichem Personennahverkehr. 

 

Welche wesentlichen Erfolge konnten Sie im bisherigen Quartiersprojekt erzielen, welche Meilensteine und Umsetzungsschritte erreichen? (maximal 4000 Zeichen) 

Info: Berücksichtigen Sie dabei insbesondere Ihre Angaben aus dem Projektfahrplan des ersten Projektes. 

 

Welche Ziele haben Sie nicht erreicht? (maximal 3000 Zeichen) 

Info: Gehen Sie auf mögliche Ursachen ein und legen Sie dar, inwiefern Sie das Vorgehen in einer möglichen Verlängerungsphase anpassen werden. 

 

Welche zusätzlichen Bedarfe im Quartier erfordern eine Verlängerung des bisherigen Projekts? (maximal 4000 Zeichen) 

Info: Eine unzureichende Verstetigung der bisherigen Angebote begründet nicht allein einen Verlängerungsbedarf. Eine Verlängerung der Quartiersentwicklung kann daher nur dann erfolgen, wenn sich im Quartier neue bzw. zusätzliche Bedarfe ergeben haben. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn bisher nicht berücksichtigte Zielgruppen ins Projekt einbezogen werden, das Quartiersgebiet vergrößert wird oder sich das Quartier demographisch stark verändert hat (z.B. durch vermehrte Zuzüge oder Abwanderungen). 

 

Inwiefern wurden Bürger*innen in die Ermittlung dieser zusätzlichen Bedarfe einbezogen? Welche konkreten Bedarfe, die eine Verlängerung erforderlich machen, wurden von Bürger*innen benannt? (maximal 3000 Zeichen) 

Info: Stellen Sie insbesondere dar, in welchen Formaten, mithilfe welcher Methoden und in welchem Zeitraum die erneute Bürger*innen- und Expert*innenbeteiligung für die Initiierung einer Verlängerungsphase stattgefunden hat. 

 

Hier haben Sie die Möglichkeit, Auswertungen und Ergebnisse Ihrer Bürger*innenbeteiligungsverfahren hochzuladen. (Upload) 

Info: Wenn vorhanden, fügen Sie hier grafische, statistische oder fotodokumentarische Darstellungen der durchgeführten Beteiligungsformate an. Bitte verzichten Sie dabei auf ausführliche Darstellungen in Textform. 

 

Welche Zielgruppen sollen durch Ihr Projekt vorrangig erreicht werden? (maximal 2000 Zeichen) 

Info: Beachten Sie, dass sich Quartiersprojekte nicht an eine isolierte Zielgruppe richten sollen. 

 

Welche Bedarfe haben sich in Bezug auf konkrete Zielgruppen ergeben? Mit welchen konkreten Maßnahmen wollen Sie diesen begegnen? Wie wollen Sie die benannten Zielgruppen erreichen? (maximal 4000 Zeichen) 

Info: Gehen Sie dabei insbesondere auf die an die Quartiersentwicklung formulierten Wünsche der jeweiligen Zielgruppen ein. 

 

Wie planen Sie, die unterschiedlichen Zielgruppen Ihres Projektes anzusprechen und ins Projekt einzubinden? (maximal 1000 Zeichen) 

Info: Wie informieren Sie Bürger*innen über die geplante Bedarfsermittlung? Welche Zugänge, Ansprache, Medien und Plattformen wollen Sie nutzen? 

 

Welche Ziele wollen Sie wann und wie erreichen? (Auflistung) 

Info: Stellen Sie in einem Projektfahrplan dar, wie die Bedarfsermittlung und Konzepterstellung im Förderzeitraum zeitlich ablaufen soll und welche konkreten Ziele Sie sich setzen. Idealerweise formulieren Sie Ihre Ziele dabei nach der S.M.A.R.T.-Methode. 

 

Beschreiben Sie die im Projektfahrplan benannten Angebote, Aktionen und Veranstaltungen im kommenden Förderzeitraum genauer. (maximal 4000 Zeichen) 

Info: Gehen Sie insbesondere darauf ein, an welche Zielgruppen sich diese Angebote richten, inwiefern sie den ermittelten Bedarfen begegnen und auf welche Methoden Sie zurückgreifen. 

 

Welche der sechs Handlungsfelder werden berücksichtigt? (Auswahl) 

Info: Über die benannten Handlungsfelder können Sie sich in den Förderkriterien des Deutschen Hilfswerks für soziale Maßnahmen zur Quartiersentwicklung informieren. 

 

Wie wollen Sie die Handlungsfelder konkret berücksichtigen? (maximal 3000 Zeichen) 

Info: Beschreiben Sie konkret, wie Sie die Handlungsfelder berücksichtigen. 

 

Wie fließen Wünsche von Bürger*innen in die Verlängerungsphase ein? (maximal 2000 Zeichen) 

Info: Beschreiben Sie, an welche Formen der Bürgerbeteiligung und des bürgerschaftlichen Engagements Sie in der Verlängerungsphase anknüpfen wollen. 

 

Inwiefern können Sie ehrenamtliches Engagement im Projekt nutzen und verstärken, um die Verstetigung des Projektes sicherzustellen? (maximal 2000 Zeichen) 

 

In welcher Form werden Sie Kooperationspartner*innen in die Verlängerungsphase einbinden? Sollen Aufgaben oder Angebote aus dem Projekt während oder nach der Verlängerungsphase an diese übergeben werden? (maximal 2000 Zeichen) 

 

Wollen Sie in Ihrem Projekt digitale Formate, Methoden oder Hilfsmittel nutzen und wenn ja, welche? (maximal 1500 Zeichen) 

 

Welche Möglichkeiten der Fortführung sehen Sie über eine mögliche Projektverlängerung hinaus? (maximal 2000 Zeichen) 

Info: Stellen Sie dar, inwiefern durch Ihr Projekt bisher langfristige, nachhaltige Strukturen geschaffen wurden bzw. in der Verlängerungsphase geschaffen werden. Beschreiben Sie, wie Sie, falls erforderlich, eine Anschlussfinanzierung sicherstellen wollen. Gehen Sie dabei besonders auf Möglichkeiten der Verantwortungsübernahme der zuständigen Kommune ein. 

 

Welchem gemeinnützigen Zweck nach Abgabenordnung (§52 AO) ordnen Sie Ihr Projekt zu? (Auswahl) 

Info: Wählen Sie den Zweck aus, der Ihrem Projekt am besten entspricht. 

 

Setzen Sie Honorarkräfte ein? (Auswahl: Ja, Nein, Bei Ja: Begründung) 

Info: Honorare können gefördert werden, wenn a) fachliche Kenntnisse oder Tätigkeiten erforderlich sind, die das eingesetzte Personal nicht hat bzw. leisten kann, oder b) gänzlich auf Personaleinstellung verzichtet wird. Bitte begründen Sie deshalb den geplanten Einsatz von auf Honorarbasis arbeitenden Personen und beschreiben Sie deren zu leistenden Aufgaben. Legen Sie ebenfalls eine Honorarkalkulation vor. Die Dokumente können Sie unter weitere Projektunterlagen hochladen.