Fragen an Projekte der Quartiersentwicklung I

Sozialraumanalyse und Konzeptentwicklung

Im Förderportal der Stiftung Deutsches Hilfswerk können sich gemeinnützige Organisation digital um Fördermittel für soziale Projekte bewerben. Die folgenden Fragen werden im Förderportal im Rahmen der Projektbeschreibung gestellt.

 

Ist das Quartiersbüro an eine andere Einrichtung angegliedert? (Auswahl) 

  

Wie ist die Adresse des Quartiersbüros? 

 

Wer sind Ihre wichtigsten Kooperationspartner? (Auflistung) 

Info: Geben Sie hier die konkreten Adressen an. Weitere im Quartier vertretene Akteur*innen, Träger und Beratungsangebote können Sie in einem späteren Schritt in der Karte markieren (keine präzise Adressangabe erforderlich). 

 

Stellen Sie das Quartier auf der Karte dar, indem Sie die äußeren Grenzen einzeichnen und wichtige Bezugspunkte für Anwohner*innen markieren. (Karten-Tool im Förderportal) 

Info: Nutzen Sie dafür zunächst die Auswahl “Gebiete bearbeiten” zum Markieren des Quartiersgebietes. Anschließend können Sie über die Auswahl “Orte neu anlegen” Bezugspunkte markieren, indem Sie das entsprechende Symbol auf die Karte ziehen. 

 

Wie begründen sich die Quartiersgrenzen? (maximal 1000 Zeichen) 

Info: Beschreiben Sie die räumliche Lage des Quartiers. 

 

Befindet sich das Quartier im ländlichen Raum? (Auswahl: Ja, Nein) 

Info: Als ländlicher Raum werden in der Regel Quartiere betrachtet, die eine Besiedlungsdichte von unter 200 Einwohner*innen/km² aufweisen und nicht Stadtteil einer Stadt mit mehr als 10.000 Einwohner*innen sind.  

  

Stellen Sie das ausgewählte Quartier mithilfe einiger statistischer Strukturdaten dar. (maximal 2000 Zeichen) 

Info: Beispielsweise können Sie die Zahl der Einwohner*innen, die Geschlechter- und Altersverteilung, die Erwerbsarbeits- bzw. Arbeitslosigkeitsquote, die Haushaltsstruktur, das Haushaltseinkommen, die Zuzüge bzw. den Wanderungssaldo, den Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund, die Prognosen zum demografischen Wandel oder die Kriminalitätsstatistik darstellen. 

 

Aufgrund welcher Bedarfe und Potenziale halten Sie es für sinnvoll, im ausgewählten Quartier eine Quartiersentwicklung durchzuführen? (maximal 2000 Zeichen) 

Info: Eine ausführliche Bedarfsermittlung soll im Rahmen der Konzeptphase erfolgen. 

 

Hat mit Bürger*innen und anderen Akteur*innen ein Austausch über die Notwendigkeit einer Quartiersentwicklung stattgefunden und inwiefern unterstützen diese die geplante Quartiersentwicklung? (maximal 3000 Zeichen) 

Info: Quartiersentwicklung soll als partizipativer Prozess gestaltet werden. Im Sinne eines “bottom up“-Ansatzes soll sie auf Grundlage bürgerschaftlicher Bedarfe und Wünsche gemeinsam von Bürger*innen und Akteur*innen veranlasst und umgesetzt werden. Eine “top down”-Vorgehensweise auf Initiative eines übergeordneten Trägers ohne Bürgerbeteiligung entspricht nicht den Förderkriterien der Stiftung Deutsches Hilfswerk. 

 

Wann, wo und in welchem Format planen Sie die öffentliche Auftaktveranstaltung für die Quartiersentwicklung und wie können sich Bürger*innen dabei einbringen? (maximal 1000 Zeichen) 

 

Welche Methoden der Bürgerbeteiligung planen Sie in dieser ersten Projektphase (QE I)? (maximal 1000 Zeichen) 

Info: Stellen Sie dar, in welcher Form die Bedarfe der Bürger*innen ermittelt werden und wie Wünsche von Bürger*innen in die Konzeptentwicklung einfließen. 

 

In welcher Form werden Sie Kooperationspartner*innen und andere Akteur*innen in die erste Projektphase (QE I) einbinden? (maximal 1000 Zeichen) 

 

Wird im Quartier bereits durch andere Akteur*innen Quartiersentwicklung betrieben oder war dies in der Vergangenheit der Fall? 

Info: Erläutern Sie, ob Ihr Quartier schon einmal Fördergebiet der “Sozialen Stadt” oder eines anderen Förderprogrammes der Stadtentwicklung war oder aktuell ist. Gehen Sie auch darauf ein, ob andere Akteur*innen in Ihrem Quartier bereits Projekte zur Quartiersentwicklung umsetzen oder umgesetzt haben (z.B. Begegnungsstätte, Nachbarschaftstreff, Bewohnerinitiative). Sollten vor Ort bereits Projekte zur Quartiersentwicklung durchgeführt werden, begründen Sie bitte, warum Ihr zusätzliches Projekt benötigt wird. 

 

Welche Zielgruppen sollen durch Ihr Projekt vorrangig erreicht werden? (maximal 2000 Zeichen) 

Info: Beachten Sie, dass sich von der Stiftung geförderte Quartiersprojekte nicht an eine isolierte Zielgruppe richten sollen. 

 

Welche Bedürfnisse und Bedarfe vermuten Sie jeweils bei den benannten Zielgruppen? (maximal 2000 Zeichen) 

Info: Gehen Sie gegebenenfalls auch auf zielgruppenübergreifende Bedarfe ein. 

 

Welche Ziele wollen Sie wann und wie erreichen? (Auflistung) 

Info: Stellen Sie in einem Projektfahrplan dar, wie die Bedarfsermittlung und Konzepterstellung im Förderzeitraum zeitlich ablaufen soll und welche konkreten Ziele Sie sich setzen. Idealerweise formulieren Sie Ihre Ziele dabei nach der S.M.A.R.T.-Methode. 

 

Wie planen Sie, die unterschiedlichen Zielgruppen Ihres Projektes anzusprechen und ins Projekt einzubinden? (maximal 1000 Zeichen) 

Info: Wie informieren Sie Bürger*innen über die geplante Bedarfsermittlung? Welche Zugänge, Ansprache, Medien und Plattformen wollen Sie nutzen? 

 

Wollen Sie in Ihrem Projekt digitale Formate, Methoden oder Hilfsmittel nutzen und wenn ja, welche? (maximal 1500 Zeichen) 

 

Inwiefern planen Sie, ehrenamtliches Engagement in die Projektumsetzung einzubinden? (maximal 2000 Zeichen) 

 

Welchem gemeinnützigen Zweck nach Abgabenordnung (§52 AO) ordnen Sie Ihr Projekt zu? (Auswahl) 

Info: Wählen Sie den Zweck aus, der Ihrem Projekt am besten entspricht. 

 

Setzen Sie Honorarkräfte ein? (Auswahl: Ja, Nein, Bei Ja: Begründung) 

Info: Honorare können gefördert werden, wenn a) fachliche Kenntnisse oder Tätigkeiten erforderlich sind, die das eingesetzte Personal nicht hat bzw. leisten kann, oder b) gänzlich auf Personaleinstellung verzichtet wird. Bitte begründen Sie deshalb den geplanten Einsatz von auf Honorarbasis arbeitenden Personen und beschreiben Sie deren zu leistenden Aufgaben. Legen Sie ebenfalls eine Honorarkalkulation vor. Die Dokumente können Sie unter weitere Projektunterlagen hochladen.