Fernsehlotterie fragt Deutschland zur Hilfsbereitschaft

„Kannst Du Hilfe erwarten, wenn Du selbst keine gibst?“

Mit dieser und weiteren Fragen zur Hilfsbereitschaft wirbt die Deutsche Fernsehlotterie seit letzter Woche großflächig für die Internetseite www.du-bist-ein-gewinn.de. Auf dieser Internetseite können sich die Menschen zum Thema äußern, diskutieren und selbst Fragen zum sozialen Klima stellen. Damit knüpft die Deutsche Fernsehlotterie an die Kampagne Ende 2015 an.

Während es damals um die gesellschaftliche Perspektive ging (u.a. Flüchten wir vor Flüchtlingen?), geht es diesmal um die individuelle Sicht auf das menschliche Miteinander. Konzipiert und produziert wurde die Imagekampagne erneut von BLOOD Actvertising.

Die Deutsche Fernsehlotterie setzt sich als Soziallotterie der ersten Stunde für das solidarische Miteinander in Deutschland ein. Und zwar für alle, die Hilfe brauchen. Für Kinder, Schwerstkranke, Obdachlose, Gehandicapte, Ältere und auch jene, an die niemand denkt. Wer ein Los kauft, hilft all diesen Menschen und kann selbst Geld- und Sachpreise gewinnen. „Helfen und Gewinnen“ lautet die Devise des Spielsystems. „Solidarität beginnt im Kopf – nicht erst mit einem Loskauf. Wir wollen mit der Fragen-Kampagne dafür sensibilisieren, dass wir alle für das soziale Klima in Deutschland verantwortlich sind und mit unserem Verhalten einen positiven Beitrag leisten können“, bekräftigt Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie.

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„Natürlich freuen wir uns über jedes verkaufte Los, aber noch mehr freuen wir uns, wenn sich Menschen ihrer Rolle bewusst werden und sich für andere einsetzen“, ergänzt Norman Störl, Kreativchef und Mitgründer von BLOOD. Auch wenn einer Studie aus 2014 zur Folge sich in Deutschland rund 31 Millionen Menschen ehrenamtlich engagieren, ist es wichtig, die Bedeutung von Helfen als gesellschaftlichen Kitt hochzuhalten. Die Kampagne ist am 13.11. mit Out-Of-Home gestartet. Auf City-Lights (Poster und Säulen), Infoscreens und Station Videos werden insgesamt fünf Fragen gestellt: Kannst Du Hilfe erwarten, wenn Du selbst keine gibst? Was muss passieren, damit Du anderen hilfst? Du kannst die Welt nicht verändern, oder doch? Würdest Du Gutes tun, auch wenn es keiner mitbekommt? Wann fängst Du an, Dich für Andere wirklich zu interessieren? Gefolgt von einem Aufruf sich auf www.du-bist-ein-gewinn.de mit Antworten und Beiträgen einzubringen.

Seit Anfang dieser Woche ergänzen Banner auf reichweitenstarken News-, Lifestyle- und Entertainmentseiten als auch Social Media (Facebook und Instagram) und Spotify den Media-Mix. Für die Mediaplanung und den Einkauf sind Mediaplus und PlanNet verantwortlich. Die Website www.du-bist-ein-gewinn.de, die von BLOOD Actvertising in enger Kooperation mit der Darmstädter Online-Agentur quäntchen & glück konzipiert, gepflegt und ständig weiterentwickelt wird, ist das Rückgrat der Kampagne. Sie ist Diskussions-Portal für Fragen rund ums soziale Klima und Ehrenamt in Deutschland, Bühne für soziale Projekte und die vielen Menschen, die sie ermöglichen, Anlaufstelle und Inspirationsportal für ehrenamtliches Engagement und Proof of Concept für das Förderungsspektrum der Fernsehlotterie.

„Mit der Fragen-Mechanik wollen wir natürlich kurzfristig aufrütteln und die Besucherzahlen der Seite steigern. Mittelfristig geht es darum, einen Diskurs über den Stand der Hilfsbreitschaft zu entfachen und am Leben zu halten; langfristig für die Marke eine kommunikative Handschrift zu etablieren und ein Kernthema zu besetzen. Die Aktion Mensch steht für Inklusion. Wir wollen für das solidarische Miteinander stehen und der Tatsache, dass helfen glücklich macht“, erklärt Lars Kempin, Strategiechef und Mitgründer von BLOOD.

Als spielerisches Element haben sich die Kreativen von BLOOD ein Selbsttest einfallen lassen, der Anfang Dezember auf www.du-bist-ein-gewinn.de eingebunden wird. Damit kann jeder Besucher rausfinden, wie es um seine eigene Hilfsbereitschaft bestellt ist. Redaktionell wurde der Test mit ZETT (ZEIT Verlag) entwickelt. Dort wird er auch im Rahmen einer Content-Kooperation eingesetzt.