Die Gewinnzahlen der Wochen- und Prämienziehung vom 07.11.2021 werden vom Hamburger Projekt Ankerplatz präsentiert

Das sozialpädagogische Projekt "Ankerplatz" vom Hamburger Fürsorgeverein bietet Inhaftierten nach ihrer Haftentlassung Wohnraum an. Das Projekt konnte dank unserer Mitspielerinnen und Mitspieler mit 92.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert werden.

„Das größte Problem für aus der Haft entlassene Menschen ist, dass sie ihre Wohnung aufgegeben oder verloren haben und keine neue mehr finden. Nur mit einer eigenen Wohnung gelingt die Vermittlung in Arbeit, man vermeidet die persönliche Isolation und das Abrutschen in die Kriminalität“, so Michael Klahn, Amtsleiter der Sozialbehörde Hamburg. Das Projekt Ankerplatz des Hamburger Fürsorgeverein stellt aus der Haft entlassenen Menschen über einen Zeitraum von ca. 12 Monaten eine Wohnung zur Verfügung und hilft bei allen Problemen auf dem Weg zurück in die Gesellschaft. „Die Menschen sind oft sehr allein. Sie haben die Anbindung an ein normales Leben verloren“, berichtet Sozialpädagogin Elena Massaro.

Das Projekt "Ankerplatz" stellt aus der Haft entlassenen Menschen eine Wohnung zur Verfügung und hilft auf dem Weg zurück in die Gesellschaft.
Das Projekt "Ankerplatz" stellt aus der Haft entlassenen Menschen eine Wohnung zur Verfügung und hilft auf dem Weg zurück in die Gesellschaft.
Die Welt im Gefängnis bleibt stehen, während sie sich draußen weiterentwickelt. Wenn sie dann rauskommen, brauchen sie Hilfe, um sich wieder reinzufinden.
Sozialpädagogin Elena Massaro
Birgit Knauer (Projektleitung „Ankerplatz“), Michael Klahn (Amtsleiter Sozialbehörde, Freie und Hansestadt Hamburg) und Elena Massaro (Sozialpädagogin) präsentieren die Arbeit des Projektes "Ankerplatz".
Birgit Knauer (Projektleitung „Ankerplatz“), Michael Klahn (Amtsleiter Sozialbehörde, Freie und Hansestadt Hamburg) und Elena Massaro (Sozialpädagogin) präsentieren die Arbeit des Projektes "Ankerplatz".
Die Mitspielerinnen und Mitspieler schaffen die finanzielle Basis für solche neuen und wegweisenden sozialen Projekte.
Michael Klahn, Amtsleiter der Sozialbehörde Hamburg

Ziel des Projektes ist eine dauerhafte Integration in ein normales Wohnverhältnis und eine gelungene Resozialisierung straffälliger Menschen. Bei einer positiven Bewertung des Mietverhältnisses von Vermieter und Mieter, erhält der Mieter einen eigenen Mietvertrag und kann weiterhin die sozialpädagogische Betreuung nutzen. Die Förderung eröffnet die Möglichkeit, innovative soziale Projekte auszuprobieren, die außerhalb der Haushaltsplanung der Kommunen liegen. Ankerplatz war so erfolgreich, dass mittlerweile die hamburgische Sozialbehörde die Finanzierung übernommen hat.

Am Wochenende präsentiert das von uns mit 140.000 Euro geförderte Projekt die Gewinnzahlen.

Herzlichen Glückwunsch an alle, die gewonnen haben! Herzlichen Dank, dass Sie mit Ihrem Los soziale Projekte in ganz Deutschland unterstützen!

Übrigens: Mit der kostenfreien App der Fernsehlotterie (erhältlich für iPhone und Android) erfahren Sie die Gewinnzahlen auch schon vorab auf dem Smartphone oder Tablet.