Das Oldenburger DemenzNetz präsentiert die Gewinnzahlen vom 14. Februar

Das Projekt „Aufgeweckte Kunstgeschichten – Mit Demenz Bilder neu entdecken“ konnte dank unserer Mitspielerinnen und Mitspieler mit 13.000 Euro gefördert werden. Am Wochenende stellte es die aktuellen Gewinnzahlen, die Sie auch in den untenstehenden Videos zur Wochen- und Prämienziehung finden, im Ersten vor.

Die Betreuung von Menschen mit Demenz ist für betroffenen Angehörige oftmals eine emotionale Herausforderung. Das DemenzNetz Oldenburg unterstützt mit Informationen und Angeboten für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Eines dieser Angebote ist das Projekt „Aufgeweckte Kunstgeschichten – Mit Demenz Bilder neu entdecken“, bei dem es um eine kulturelle Teilhabe der Betroffenen geht. Die dabei angewandte, sogenannte TimeSlips-Methode stammt aus den USA und basiert auf persönlichen, direkt erlebten Erfahrungen, die zum Erfinden von Geschichten animieren, ohne Gedächtnistraining oder gezielter Biographiearbeit. Die Menschen verarbeiten beim Erleben der Kunst ihre persönlichen Eindrücke vor Ort. Im Anschluss an den Museumsbesuch schließt sich ein Erzählcafé an. Durchgeführt wird Timeslips von der Initiative “Kultur-trotzt Demenz” unter der Leitung von Simone Weiss.

Bei dem geförderten Projekt „Aufgeweckte Kunstgeschichten – Mit Demenz Bilder neu entdecken“ geht es um eine kulturelle Teilhabe der Menschen.
Bei dem geförderten Projekt „Aufgeweckte Kunstgeschichten – Mit Demenz Bilder neu entdecken“ geht es um eine kulturelle Teilhabe der Menschen.
Für uns ist es wichtig, dass Menschen mit Demenz am kulturellen Leben teilhaben können. Unser besonderer Ansatz ist, dass die Angehörigen mit einbezogen werden, damit sie mit ihren Partnern dies gemeinschaftlich erleben können.
Renate Gerdes vom DemenzNetz Oldenburg
Das Projekt arbeitet mit der sogenannten TimeSlips-Methode aus den USA, die auf persönlichen, direkt erlebten Erfahrungen basiert.
Das Projekt arbeitet mit der sogenannten TimeSlips-Methode aus den USA, die auf persönlichen, direkt erlebten Erfahrungen basiert.
Ich find die Aktion ganz toll, weil sie uns die Möglichkeit gibt, Kultur noch einmal gemeinsam zu erleben.
Ingrid Büssemaker-Schmoll, die mit ihrem Mann an den Museumsgeschichten teilnimmt.

Das Projekt will neben der kulturellen Teilhabe auch mögliche Ängste, Vorurteile oder Barrieren im Umgang mit dementiell erkrankten Menschen abbauen. Daher ist – außerhalb von Corona-Zeiten – auch eine Interaktion mit anderen Museumsbesuchern vorgesehen.

Am Wochenende präsentiert das Oldenburger DemenzNetz die aktuellen Gewinnzahlen.

Herzlichen Glückwunsch an alle, die gewonnen haben! Wir drücken allen mit einem Los die Daumen und sagen Danke, dass Sie mit Ihrem Los soziale Projekte in ganz Deutschland unterstützen!