Bundesratspräsident besucht Fachstelle für Suchtprävention in Berlin

Im Rahmen seiner Schirmherrschaft über die Stiftung Deutsches Hilfswerk und der Deutschen Fernsehlotterie besuchte Bundesratspräsident Michael Müller das Projekt „Raus aus der Grauzone“ der Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH.

Einen Lichtblick in unklaren Zeiten geben – das ist der Ansatz von „Raus aus der Grauzone“, der Fachstelle für Suchtprävention in Berlin. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, eine beginnende Sucht bei jungen Menschen zu erkennen und ein „Abrutschen“ in ein Suchtverhalten, gerade in Konfliktsituationen wie Liebeskummer, Mobbing, Ausgrenzungserfahrungen oder bei Belastungen in der Familie, zu verhindern. „Mit dieser Unterstützung leistet die Deutsche Fernsehlotterie einen ganz wichtigen Beitrag, das Abgleiten von Jugendlichen in die Sucht zu verhindern“, so Bundesratspräsident Michael Müller, der seit November 2017 Schirmherr der Stiftung Deutsches Hilfswerk und der Deutschen Fernsehlotterie ist. „In vielen Jahrzehnten hat die Lotterie mit fast zwei Milliarden Euro vielen Tausenden Projekten geholfen. Gerade bei der Fachstelle für Suchtprävention sehen wir, wie gut dieses Geld angelegt ist. Ich darf mich bei allen Beteiligten für ihr Engagement bedanken.“

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„Raus aus der Grauzone“ ist eines von 13 Projekten, die über die Stiftung Deutsches Hilfswerk im Jahr 2017 in Berlin gefördert wurden. Bundesweit wurden im vergangenen Jahr 469 Projekte mit 73,2 Millionen Euro unterstützt, um das solidarische Miteinander in Deutschland zu stärken.

„Das Projekt bietet kostenlos und lebensnah Hilfestellung für Jugendliche und ihre Betreuungspersonen, die sich sorgen oder überfordert fühlen. Es zeigt, wie wertvoll individuelle Unterstützungsangebote sind, die frühzeitig Sorgen erkennen und Brücken in Konfliktsituationen bauen,“ erklärt Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie und der Stiftung Deutsches Hilfswerk.

Dank der Finanzierung der Deutschen Fernsehlotterie können wir endlich den Eltern weiterhelfen, die noch kein Riesen-Problem haben und trotzdem nicht wissen, wo sie sich mit ihren Sorgen hinwenden können – die verunsichert sind, wie sie mit ihren pubertierenden Kindern umgehen sollen, wenn diese Drogen ausprobieren, ständig am Computer hängen oder sich mehr und mehr zurückziehen“, so Kerstin Jüngling, Geschäftsführerin der Fachstelle für Suchtprävention Berlin. „Wir lassen die Eltern damit nicht allein!“

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