Begegnung der Generationen

Einst wohnten von Großeltern bis Enkelkind alle in einem Haus – oder zumindest in der Nähe. Doch diese Familienstrukuren bröckeln, die Begegnungen zwischen den Generationen wird seltener. Dadurch gehen Erziehungswissen und Alltagskompetenz verloren. Durch Mehrgenerationenhäuser, wie das des DRK-Ortsvereins Vreden, wird dem entgegengewirkt.

Die jungen Menschen ziehen in die Stadt, während die Eltern auf dem Land wohnen bleiben. Ehen scheitern, Väter oder Mütter ziehen ihre Kinder alleine groß. Egal, aus welchen Gründen: Die Familienstruktur, wie man sie von früher kennt, gibt es häufig so nicht mehr. Dadurch gehen nicht nur Erziehungswissen und Alltagskompetenz verloren, sondern auch Unterstützungsmöglichkeiten der älteren für die mittlere und jüngere Generation bleiben ungenutzt.

Der DRK-Ortsverein in Vreden möchte dem entgegenwirken und hat ein Mehrgenerationenhaus gegründet, als Ort der Begegnung für Jung und Alt: Hier kommen Menschen verschiedener Generationen  zusammen, um zu tratschen, sich über alte Zeiten auszutauschen, über die Zukunft zu sprechen, gemeinsam Zeit zu verbringen und sich gegenseitig im Alltag zu unterstützen. Marianne Wüpping, die das Mehrgenerationenhaus leitet, sieht große Erfolge: „Es ist schön zu sehen, wie die unterschiedlichen Altersgruppen aufeinander zugehen und voneinander lernen.“

„Wir sind hier in der ländlichen Region“, sagt Bernhard Tenhumberg, der sich ehrenamtlich engagiert. „Es ist nicht so einfach, noch einmal neue Leute kennezulernen. Deshalb ist es so toll, dass es das Mehrgenerationenhaus gibt.“ Konflikte gebe es hier keine, stattdessen gingen Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren respektvoll miteinander um.

Die Deutsche Fernsehlotterie

Dass alle Generationen miteinander kommunizieren, sich gegenseitig inspirieren und motivieren, ist auch uns ein großes Anliegen. Deshalb freuen wir uns, dass wir das Mehrgenerationenhaus des DRK-Ortsverbeins in Vreden mit 77.000 Euro fördern konnten. Dies ist übrigens eines von vielen sozialen Projekten, die wir unterstützen: So flossen 2017 über die Stiftung Deutsches Hilfswerk bundesweit rund 73,2 Millionen Euro Fördergelder in 469 soziale Projekte für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren, Menschen mit schwerer Krankheit sowie Menschen mit Behinderung. Alleine in Nordrhein-Westfalen wurden im letzten Jahr ganze 76 Hilfsprojekte mit über 11,8 Millionen Euro gefördert.

Informationen über die Förderung in den einzelnen Bundesländern und die Arbeit der Fernsehlotterie erhalten Sie in unserem Jahresbericht.

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