Das „Haus der helfenden Hände“ hat 61 Einzelzimmer und 8 Doppelzimmer. Für geselliges Beisammensein stehen Aufenthalts- und Veranstaltungsräume zur Verfügung, z.B. das große Wohnzimmer und der Speisesaal, die auch Gästen offenstehen. Freizeit ist hier eine erlebnisreiche Zeit: Es gibt Spiel- und Vorleserunden, Gedächtnistraining, Diavorträge, Gymnastik, Musikabende und Tanz. Direkt vor dem Haus lädt der gutseigene Park zu Spaziergängen ein; und wen es hinauszieht, der kann Ausflüge in die Umgebung machen, z.B. nach Königslutter, Helmstedt oder Braunschweig. Das „Haus der helfenden Hände“ hält engen Kontakt zum Dorf und legt großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den dortigen Vereinen, die immer wieder Veranstaltungen auf dem Gelände des Hauses durchführen und die Bewohner dabei mit einbinden. Eine gute Ausbildung, Erfahrung und Hinwendung bestimmen die Pflege und Betreuung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden unterstützt durch Altenpflegeschülerinnen und zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In den letzten Jahren ist die Zahl dementiell erkrankter Bewohner stetig gestiegen. Für sie wurde eine neue Wohngruppe mit insgesamt 10 Plätzen geschaffen. Außerdem wird eine unter Denkmalsschutz stehende Kappengewölbescheune ausgebaut und so neuer Wohnraum geschaffen (6 Einzel- und 2 Doppelzimmern einschließlich Wohn- und Essbereich). Die Räume des neuen Wohnbereichs sollen in ihrer Erscheinung einer normalen Wohnung entsprechen. Eine offene Wohnküche, integriert in den Aufenthaltsraum, soll ermöglichen, hauswirtschaftliche Tätigkeiten in die Betreuung einzubeziehen.
Die ARD Fernsehlotterie unterstützt das „Haus der helfenden Hände“ mit 300.000,- Euro.